Eure Geschichten

My life is a dream (Was da­vor ge­schah)

Ihr wart von "My life is a dream" begeistert. Leider durfte ich nur einen Teil dazu schreiben, wegen der StoryChallenge. Aber hier schreibe ich das Prequel zu der Geschichte. Es spielt in der Traum-Welt.⭐

Ganz wichtig: Dieser Teil gehört NICHT zu der StoryChallenge.

Treffen mit Franzi

Ein schrilles Geräusch ertönte. Ich hasste diesen Wecker. Er stand nicht bei mir, vermutlich irgendwo bei den Nachbarn. Ich zog mir schnell einen Woll-Pulli über den Kopf. Das war meine Methode gegen den Lärm. Als der gedämpfte Ton aufhörte, zog ich mir den Pullover komplett an. Eine passende Hose dazu und ich konnte raus. Und mich mit Franziska treffen. Das war im Moment mein Ein und Alles. Meine Mum und mein Dad waren geschieden und meine ich musste immer viel allein machen. Franziska war ein Trost. Wieder huschte ein Bild durch meinen Kopf. Ich vertrieb es. Ich aß einen Apfel und packte 2 Sandwiches, ein Fernglas und eine Regenjacke ein. Franzi und ich suchten schon 2 Jahre lang. In jeder Jahreszeit. Und bei jedem Wetter. Nur nicht bei Gewitter. 

Wir suchten nämlich ein Lager. Ein Versteck. Und zwar im Wald.  Ich riss die Haus-Tür auf und rannte zu Franziska. Sie mache die Tür auf, bevor ich klingelte. "Auf die Sekunde genau.", grinste sie. Ich lächelte. Dann rannten wir los. Dunkle Wolken streckten sich über den Himmel und es war knappe 10 Grad. Ich zog meine Regenjacke an. Der Woll-Pulli reichte nicht mehr. Auch Franzi zog eine Regenjacke an. Hätte ich doch nur 2 mitgebracht. 

Mein Lager

Schon fing es an zu tröpfeln. Ich zog mir meine Kapuze über den Kopf. Ich blieb stehen. Franziska war schon außer Atem, aber holte wieder auf. Ich rannte weiter und schaute auf die Karte, die wir gemeinsam gezeichnet hatten. Ich drehte mich wieder um. Ich konnte ihre Schritte nicht mehr hören. Ich sah mich um. Verzweifelung stieg in mir auf. "Franzi?! Wo bist du! Bitte antworte mir!" "H-hier drü-üben." Ich war erschrocken. Sie hörte sich an, wie wenn man telefonierte und die Verbindung schlecht war. Ich sah sie. Sie war mitten im Schritt eingefroren. Und sie begann zu verschwinden. "Ich g-glaube, w-wir werden uns b-bald wieders-sehen.", flüsterte sie und war plötzlich verschwunden. Sie war ausradiert. Einfach weg.

Mit wem sollte ich meine Suche fortsetzen? Ich wusste es nicht. Franzi war der wichtigste Mensch in meinem Leben. Was war überhaupt mit ihr passiert? Plötzlich überkam mich etwas. Jemand beugte sich über mich. Ein blondes Mädchen stand neben ihm. Es war Franzi. Ich schreckte hoch. Was war das? Ich rannte los. Vielleicht war Franzi hier irgendwo. Ich sah nicht auf den Boden. Plötzlich rutschte ich. Ich rutschte eine Treppe runter. KLONG. Ich landete mit dem Po auf einem Stein-Boden. Ich sah mich um. Es war eine Grotte. Alles glitzerte blau und lila. Vor mir lag ein kleiner, spiegel-glatter See. Er schimmerte mit dem gleichen Blau. Über all waren kleine Vertiefungen im Boden. Darüber war Fels. Fast wie kleine Hütten. Der See schimmerte weiter. In Sommer konnte man bestimmt darin schwimmen.

Das hier war ein mystischer Ort. Ich spürte es. Das Versteck. Etwas, wo ich mich zurückziehen konnte. Mein Lager.

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

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Oh danke! 
Wooow!!! So cool!!
Ich mag diese Geschichte!
So cool!
WOW ! Deine Geschichte ist echt gut !