Eure Geschichten

Nelkenwolke ~ Die letzte Hoffnung liegt oben

Hiii, 

also, ich schreibe heute eine Story in WaCa Stil, aber die Überschrift sieht nicht so aus… 😂😅

Auf jeden Fall schreibe ich diese Story für Guenia Pig (ich hoffe, ich habe deinen Namen richtig geschrieben) weil sie bei meinem Emoji-Profi den ersten Platz der Gäste gewonnen hat. Ich hoffe, diese Story gefällt dir 😊.

Los geht's :]

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Schnee unter den Pfoten

Nelkenwolke stapfte durch den Schnee und klapperte mit ihrem Gebiss – so kalt war es heute. Zum Glück hatte sie ihr flauschiges Fell, das sie wärmte. Sie lief zum Heilerbau, um nach ihren verletzten Clanmitgliedern zu sehen. Als sie eintrat, schliefen alle friedlich. Es schien ihnen gutzugehen, dank des SternenClans. Sie trat wieder hinaus, um sie nicht zu stören. Doch die Kälte ließ sie frösteln.

Nelkenwolke begann zu rennen. Und tatsächlich, sie entdeckte Silberhauch, der auf einem Baum schlief. Ach, der! Schon seit langem fand sie ihn so süß. Er war ruhig und hatte eine entschlossene Art. Was sie an ihm bewunderte, war, dass er sich nie in Streitereien verwickeln ließ und immer still blieb. Aber trotzdem war er enorm mutig. Besonders, weil er oft auf einem Baum im Territorium schlief, anstatt im Kriegerbau. Die anderen fanden das gefährlich, doch sie mochte gerade dieses Verhalten an ihm.

Schwärmerei

Nelkenwolke schnurrte leise vor sich hin, als sie Silberhauch auf dem Baum erblickte. Es war wirklich faszinierend, wie er immer seinen eigenen Weg ging. Sie hatte ihn oft dabei beobachtet, wie er ruhig in den höchsten Ästen saß, völlig unbeirrt von allem, was um ihn herum passierte. Vielleicht war es genau das, was sie an ihm anzog – dieser Mut, sich den Gefahren zu stellen, ohne sich von den anderen beeinflussen zu lassen.

Sie hielt inne, überlegte kurz, ob sie ihn ansprechen sollte. Aber es war so still und friedlich, dass sie ihn nicht stören wollte. Stattdessen setzte sie sich ein Stück entfernt hin und blickte zu ihm hinauf. Die kühle Luft ließ ihre Pfoten etwas taub werden, aber das war ihr egal. In diesem Moment fühlte sie sich einfach nur ruhig und zufrieden.

Vielleicht würde sie später zu ihm hinaufklettern. Schließlich war sie auch eine gute Kletterin, aber sie wusste, dass es nicht immer einfach war, Silberhauch zu erreichen. Doch das war vielleicht auch gerade das, was sie so an ihm bewunderte – er machte es nicht leicht, ihn zu erreichen, und das machte ihn umso interessanter.

Nelkenwolke seufzte leise, dann stand sie auf und machte sich auf den Weg zurück, immer noch ein wenig von der kühlen Winterluft durchzogen. Aber die Gedanken an Silberhauch wärmten sie irgendwie.

Fuchsalarm

Wie aus dem Nichts erschien Mondjunges und lief zu dem Baum, an dem Silberhauch gerade schlief. Der Arme. Er hat ein paar Tage nach seiner Geburt seine Eltern verloren. Aber für ihn war Silberhauch wie ein Vater, der für ihn sorgte. 

Nelkenwolke stapfte durch den tiefen Schnee, als plötzlich ein lautes, bedrohliches Knurren durch die Nacht hallte. Sie erstarrte. Ein Rudel Füchse war auf sie aufmerksam geworden und stürmte aus dem Schatten der Bäume, ihre Augen funkelten hungrig. Silberhauch hatte Mondjunges beschützt und war von den Füchsen noch nicht bemerkt worden. Doch Nelkenwolke konnte sehen, wie die Füchse sich nun zu einem Angriff formierten.

„Hinter mir, Mondjunges!“, rief Silberhauch, als er sich schützend vor das junge Katerchen stellte. „Lauf schnell!“ Doch Mondjunges zögerte und blieb an seiner Seite.

Nelkenwolke sprang in Richtung des Kampfes, ihre Augen weit geöffnet. „Silberhauch, sei vorsichtig!“ Doch Silberhauch schien den gefährlichen Füchsen keine Angst entgegenzubringen. Als ein Fuchs versuchte, Mondjunges anzugreifen, sprang er vor und griff den Fuchs an, seine Krallen gruben sich in das weiche Fell des Tieres.

Nelkenwolke kämpfte sich ebenfalls in die Nähe und versuchte, einen der Füchse von den beiden zu vertreiben. Die anderen Katzen schliefen noch und vor Angst konnte Nelkenwolke kein Ton herausbringen. Nicht mal ein Miauen. Doch der Kampf war zu intensiv und die Füchse überrannten sie fast. Sie konnte sehen, wie Silberhauch einen schrecklichen Biss in seine Schulter erhielt, doch er kämpfte weiter, immer noch an Mondjunges‘ Seite.

Ein verletzter Kater

„Nein!“, rief Nelkenwolke und rannte auf die beiden zu, doch der Kampf war bereits entschieden. Silberhauch hatte es geschafft, die Füchse zu vertreiben, doch er war schwer verletzt. Er fiel, sein Atem war flach. Mondjunges sprang ängstlich zurück. Sie knurrte so laut und fauchte, sodass einer der Krieger herauskam und Alarm schlug. Nacheinander kamen die anderen Krieger und vertrieben die Füchse. Alle anderen versammelten sich um die drei Katzen. Doch sie ignorierte all das. Ihre Augen blieben bei den beiden.

„Nein, bleibt bei mir!“, flehte Nelkenwolke, als sie zu ihm eilte.

„Es… es geht mir gut“, keuchte er, doch seine Stimme war schwach und zitterig. „Mondjunges… er ist sicher.“

Nelkenwolke wusste, dass er log. Silberhauch war schwer verletzt und sie musste ihn so schnell wie möglich versorgen. „Komm, wir bringen dich zum Heilerbau. Du wirst heilen, versprochen.“

Silberhauch braucht Katzenfliederblüten

Am Heilerbau angekommen, legte Nelkenwolke Silberhauch vorsichtig auf eine Matte und begann, seine Wunden zu untersuchen. Seine Schulter war tief verletzt und er hatte viele kleinere Bisse an seinen Beinen und am Bauch. „Die Füchse haben dich wirklich erwischt, Silberhauch“, sagte sie leise, während sie die Wunden versorgte. Doch die Wunde an seiner Schulter war schwer zu heilen, fast unmöglich.

„Es… es tut so weh“, murmelte Silberhauch, doch er versuchte, die Schmerzen zu verbergen, indem er die Zähne zusammenbiss.

Nelkenwolke spürte, dass er litt, auch wenn er es nicht zeigen wollte. Sie wusste, was zu tun war, aber es gab keine Zeit zu verlieren. „Silberhauch, du brauchst dringend Katzenfliederblüten“, erklärte sie ruhig. „Sie sind das einzige Kraut, das so schwere Wunden heilen kann. Aber sie wachsen nur hoch oben in den Bergen. Ich muss sie finden, oder du wirst es nicht schaffen.“

„Du… du musst nicht gehen“, flüsterte Silberhauch. „Es… es ist zu gefährlich. Du bist eine Heilerin…“

„Nein, nur weil ich eine Heilerin bin, heißt das nicht, dass ich schwach bin. Und außerdem nehme ich Mondpfote und Regenschimmer mit. Beide sind Krieger“, sagte sie mit fester Stimme. „Ich werde alles tun, versprochen.“

Sie konnte sehen, wie er versuchte, ihr zu widersprechen, doch die Erschöpfung und der Schmerz überwältigten ihn. „Ich bleibe hier…“, murmelte er.

„Du wirst überleben“, versicherte Nelkenwolke ihm. 

Mondjunges folgt als Schüler

Sie wandte sich an Mondpfote, der immer noch nervös in der Ecke des Heilerbaus stand. „Du bist jetzt ein Schüler. Es ist deine Aufgabe, mir zu helfen. Du kommst mit mir, um die Katzenfliederblüten zu finden.“ Er war vor eine Weile zum Krieger ernannt worden. Aber sie wusste, dass sie ein Risiko einging.

Mondjunges‘ Augen weiteten sich, als er realisierte, was sie verlangte. „Ich… ich soll dir helfen? Aber ich habe noch so wenig Erfahrung!“

„Du wirst es schaffen“, sagte Nelkenwolke. „Du bist stark genug, um uns zu helfen, und du weißt, wie sehr Silberhauch dich beschützt hat. Es ist deine Chance, ihm etwas zurückzugeben.“

Der junge Kater nickte zögerlich, dann fest entschlossen. „Ich werde dir helfen, Nelkenwolke. Ich will nicht, dass Silberhauch stirbt.“

Nelkenwolke sah ihn an und nickte zustimmend. „Dann auf in die Berge. Keine Zeit verlieren.“

Da, wo die Berge eigentlich nicht begehbar sind

Mit der Erlaubnis des Anführers Schneeherz und mit Regenschimmer machten die beiden sich auf den Weg. Die Reise war lang und anstrengend. Der Schnee knirschte unter ihren Pfoten und der Wind wehte eisig. Nelkenwolke führte die Katzen in die höheren Gebirgspartien, wo die Katzenfliederblüten wachsen sollten. Sie mussten steile Klippen und eisige Abhänge überwinden. Der Weg war gefährlich und jeder Schritt konnte sie weiter in die Kälte und die Dunkelheit führen. Doch Nelkenwolke war entschlossen. Sie konnte Silberhauch nicht verlieren. 

„Hast du… hast du schon mal Katzenfliederblüten gesehen?“, fragte Regenschimmer, als sie eine steile Wand erklommen.

„Ja“, antwortete Nelkenwolke. „Aber sie wachsen nur an ganz besonderen Orten, an denen die Berge wirklich steil und unzugänglich sind. Wir müssen genau hinschauen.“

Er nickte und zog sich etwas enger zusammen, um die Kälte zu ertragen. „Ich werde alles tun, was nötig ist, um ihn zu retten.“

„Das weiß ich“, sagte Nelkenwolke und sah ihm mit einem sanften Blick zu. Silberhauch hatte auch mal Regenschimmers Mutter gerettet, die jetzt leider tot ist. „Silberhauch wird stolz auf dich sein.“

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Teil 2 Kommt bald :) 

Ich weiß, der Text war sooo lang. Hehehhe

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Eure Kommentare

Hi Naomiii! Kannst du plsss wieder Beiträge machen? Mir wird schon langweilig😇

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Wow wie hast du das geschafft 🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩🤩

🤣

Dankeee 🤍💫

(Bin bei weißer Herz sehr nett, ne 😇 was normalerweise selten vorkommt haahahah, ne spaß)

Bitte, freut mich das zu hören, ich dachte es wird dir nocht gefallen. Und sorry für die verspätung 😞 

Wow die ist einfach nur mega!

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Wow wie schön ! Ich freue mich schon auf den 2. Teil ! Du kannst richtig gut Geschichten schreiben. Danke, dass du sie geschrieben hast 💙. Liebe Grüße Guinea Pig 

danke ks für die tolle überschriften :]