Eure Geschichten

Party mit Folgen, Teil 2: Im Eiscafé

Sabrina träumt von Simon 

Sabrina war völlig geschafft, als sie auf ihr Bett plumpste. Die Party war schön gewesen, aber sie war sehr müde. Es war schon nach Mitternacht, als sie sich noch einmal verträumt über die Lippen fuhr und dann das Licht ausknipste. 

Am nächsten Morgen war zum Glück keine Schule, es war Wochenende. Ihre Eltern hatten ein leckeres Frühstück vorbereitet und sie verputzte alles blitzschnell. Nachdem sie sich angezogen und die Zähne geputzt hatte, musste sie sich sofort um Simon kümmern. Sie wollte sich mit ihm verabreden. Doch als sie ihn anrief, war sein Handy blockiert. Wahrscheinlich telefonierte er gerade mit jemand anderem. Sie beschloss, ein wenig zu warten.

Alle wollen Simon

Sie wusste nicht, das die Anruferin Clara war, ein Mädchen aus ihrer Klasse, das wie sie in Simon verliebt war. Sie schmeichelte sich gerade übers Telefon bei ihm ein. "Kommst du heute vielleicht mit zu einer Party? Meine Eltern wollen mit mir auf ein Konzert. Langweilig, aber wenn du dabei bist, wird es bestimmt schöner", sagte sie. "Meine Eltern werden das niemals erlauben", antwortete Simon. "Quatsch. Ich rede mit ihnen! Tschüssi!"

Clara rief Simons Vater an. "Wer stört mich?", schimpfte er wütend. "Hallo, ich bin Clara Frischer, ich würde heute gerne mit Ihnen und ihrem Sohn und natürlich seinem Bruder und ihrer Frau zu einem Konzert gehen. Bitte!" Aber der Vater blieb hart. "Vergiss es!" Wütend wollte er auflegen, aber Clara blockierte sein Auflegen. "Bitte!" Simons Vater ließ sich breitschlagen. "Okay!"

Eine Abfuhr - oder doch nicht?!

Nach zwanzig Minuten versuchte Sabrina es erneut. Diesmal ging Simon ran. "Also, willst du mich vielleicht heiraten? Also, ich meine, willst du mit mir ein Eis essen gehen?", stotterte sie. "Ich bin leider schon mit Clara und ihrer Familie verabredet. Wir gehen auf ein Konzert."  "Okay, bis der Tod uns scheidet. Quatsch, ich meine natürlich, bis morgen!" Sie legte traurig auf. Tränen liefen ihr über die Wange.

Weinend schmiss sie sich aufs Bett. Da klingelte ihr Handy. Sie erschrak. Es war Simon. Zitternd drückte sie auf Annehmen. "Ich habe Clara abgesagt", sagte er. "Wieso?", fragte Sabrina erschrocken. "Weil sie mir völlig egal ist. Passt dir in einer halben Stunde?" "Ja, klar..." Er legte auf.

Liebesgeständnis

Nach einer halben Stunde saßen sie beide im Eiscafé und hatten große Eisbecher vor sich. "Ich, ich, ich muss dir etwas sagen", sagten beide gleichzeitig. "Fang du an", forderte Simon sie auf. Sabrina nahm ihren Mut zusammen und sagte es. "Ich, ich liebe dich." "Ich dich auch", antworte Simon. Er umarmte sie und Sabrina wurde rot. Trotzdem war es für sie der schönste Moment der Welt.

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