Eure Geschichten

>> The Secret of the Night 6 <<

Sorry, dass ich länger nicht geschrieben habe. Ich hatte eine Schreibblockade :]

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Die düstere Verbote

Die Sonne kämpfte mit den Wolken, um ihr Licht auf unsere dachlose und wandlose Klasse zu schicken. Doch ich konnte schon erahnen, dass es bald regnen würde, denn die Wolken waren komplett schwarz und legten eine beunruhigende Dunkelheit über uns. Ein leichter Schauer der Besorgnis kroch in meine Brust, während ich tief einatmete und mich an meinen Tisch setzte.

Nur wenige Kinder waren heute in der Klasse. Darunter saßen Oway – der Junge, in den Mello verliebt war – und Kirian. Der arme Oway hatte eine Kakerlake als Amilo, während Kirian einen königlichen, feuerroten Phönix an seiner Seite hatte. Die beiden redeten ununterbrochen miteinander, doch ich schenkte ihnen keine Beachtung. Stattdessen versank ich in meinen Gedanken. Heute war kein normaler Tag. Es war der Tag der Waldprüfung. Der Tag, an dem ich – aus Angst – vielleicht sterben würde. Der Tag, an dem ich meinen Freunden vielleicht zum letzten Mal „Auf Wiedersehen“ sagen musste.

Und trotzdem – ich musste es tun. Ich musste diese Prüfung bestehen. 

Mello und Vivian - Der Papagei

Denn ich wollte dieses Schuljahr auf keinen Fall wiederholen. Ein Hüsteln vorne an der Tafel unterbrach meine Gedanken. Miss Lerica hustete ein paar Mal und versuchte trotz ihrer schweren Krankheit ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern. Ich bemerkte, dass die anderen Schüler bereits an ihren Plätzen saßen und wie wild mit ihren Körperteilen wippten, schüttelten, klopften – was auch immer, um ihre Nervosität zu zeigen.

Ein breites Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich Mello dabei beobachtete, wie sie mit ihrem Papagei Vivian stritt. Es sah aus, als wären sie direkt aus einer Zirkusshow entkommen!

„Dummes Federvieh! Das kannst du ihm nicht antun!“, schrie Mello.
„Oh doch!“, krächzte der Papagei und flatterte mit seinen Flügeln, ohne zu fliegen, auf dem Tisch herum.
„Nein, nein und nochmal nein! Kakerlaken stehen nicht auf deinem Speisezettel!“, wedelte Mello mit ihrer Hand und versuchte, den Anblick der verängstigten Kakerlake und Oways zitterndem Gesicht zu blockieren.
„Aber, aber...!“, der Papagei ließ seine Flügel hängen und schaute mit seinen zuckersüßen Augen zu Mello. Und ich wusste sofort, was der kleine Frechdachs sagen wollte.

Der blutrote Tuch

Miss Lerica hob ihre Hände, um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen. Dabei begann sie, einen langen, langweiligen Text vorzulesen. Was uns besonders nervte, war, dass sie unglaublich langsam redete. Aber naja – sie ist ja auch schon 65 Jahre alt, und ich kann sie gut verstehen, trotz ihres komischen Akzents.

„Also, liebe Schüler, heute ist der große Tag. Ihr werdet in Gruppen aufgeteilt und der Waldtest beginnt. Die Regeln sind einfach, aber wichtig: Jeder von euch wird ein rotes Tuch bekommen. Wenn ihr in Gefahr seid oder euch in einer brenzligen Situation befindet, lasst das Tuch einfach fallen. Ihr werdet sofort zu eurem Baumhaus teleportiert. Es gibt keine Möglichkeit, das zu kontrollieren. Ihr werdet also sicher ankommen, aber das bedeutet auch, dass ihr durchgefallen seid, wenn das Tuch gefallen ist. Wer es schafft, ohne das Tuch zu verlieren, wird den Test bestehen. Keine Angst, der Waldtest ist nicht so gefährlich, wie es klingt. Ihr müsst einfach nur eure Kräfte richtig einsetzen.“

Ich schaute mich um und sah die nervösen Gesichter der anderen. Jeder wollte unbedingt bestehen, aber in mir wuchs die Panik. Es war klar – es gab kein Zurück. Entweder ich meisterte den Test oder ich würde dieses Schuljahr auf keinen Fall überstehen.

Kurz vor Aufbruch

Nach ungefähr einer halben Stunde stand die ganze Schule – Schüler, Lehrer und alle – am Schultoreingang, der aus zwei hohen, spitzen Felsen bestand, die den Eingang markierten. Unsere Schule war nichts anderes als ein normaler Kreis aus Pflanzen, der in einer Lichtung lag. Jeder Baum, Busch oder auch Stein konnte uns an einen anderen Ort teleportieren, den wir, wenn wir wollten, „Klasse“ nennen durften. Die Schulleiterin, deren Name mir komischerweise nie aufgefallen war, begann ihre Ansprache. Ich hörte nicht wirklich zu und versuchte, mir zwischen der Schülermenge einen Weg zu bahnen.

„Hii!“, rief Mello fröhlich und wedelte mit der Hand.

„Hallöchen!“, sagte ich und versuchte, so fröhlich wie möglich zu klingen.

Lyvan war wie immer ruhig und notierte sich etwas in ihrem lilafarbenen Heftchen, das sie mit einem Kristall versah. Gemeinsam gingen wir in eine Gruppe hinüber zu der großen, schwarz erscheinenden Tafel. Sie war mit einem goldenen Rahmen umrandet, und auf ihr stand die Teilnehmerliste. Wenn jemand durchfiel, wurde sein Name gelöscht.

Kristall aus dem Nichts

Ich schob mich durch die Menge, als plötzlich etwas im Gras unter einem Baum meine Aufmerksamkeit erregte. Ein schwaches, hellblaues Leuchten flimmerte zwischen den Blättern. Neugierig kniete ich mich hin und griff nach dem Gegenstand. Es war ein Kristall, klein und hellblau, mit einer mystischen Aura, die fast wie ein sanftes Flimmern wirkte. Mein Herz klopfte schneller, als ich ihn in der Hand hielt, und ich spürte, wie sich eine unbekannte Kraft in mir regte. Ich betrachtete ihn einen Moment lang und legte ihn dann vorsichtig in meine Hosentasche.

„Lilith!“ Mello rief mich laut, und ich drehte mich schnell um. „Bist du bereit?“ Sie grinste, während sie mit ihrem Papagei Vivian auf der Schulter vor mir stand.

„Ich... ich glaube schon“, antwortete ich, unsicher, aber entschlossen. Gerade wollte ich weitermachen, als ich Alvar entdeckte. Er stand etwas abseits, mit einem nachdenklichen Blick, als würde er auf jemanden warten. Seine Augen trafen die meinen, und ich spürte, wie sich etwas zwischen uns spannte. Ohne ein Wort zu sagen, nickte ich ihm zu, und er trat zu mir.

„Bist du bereit für den Waldtest?“, fragte er mit einem leicht ironischen Lächeln, aber ich konnte in seinen Augen die gleiche Nervosität wie in meinen eigenen sehen.

„Wir werden es überstehen“, antwortete ich, mehr zu mir selbst als zu ihm. Unsere Aufgabe war klar – den Baum der Nimmerzeit finden, einen entkommenen Kobold fangen und etwas von dem Glitzer des Feenstaubs sammeln. So hat uns Mister Amadeus beauftragt. Die Aufregung stieg in mir auf, als wir uns gemeinsam in den Wald begaben.

Im Wald - Die Jagd beginnt

Der Wald vor uns war dunkel, fast bedrohlich. Die Bäume standen dicht beieinander und ließen nur wenige Lichtstrahlen durch das dichte Blätterdach. Ein leichter Nebel hing über dem Boden und der Wind flüsterte geheimnisvolle Worte. Ich spürte die Gefahr, die von diesem Ort ausging. Die Aufgabe war alles andere als einfach und ich wusste, dass nicht alle die Prüfung bestehen würden. Doch meine Entschlossenheit wuchs mit jedem Schritt, den wir tiefer in den Wald machten.

„Pass auf“, murmelte Alvar, als er einen Blick in die Dunkelheit warf. „Da draußen ist mehr, als wir denken.“

Ich nickte, mein Herz klopfte in meiner Brust. Ich war nicht nur auf der Jagd nach den Aufgaben, sondern auch auf der Jagd nach etwas, das ich noch nicht ganz begreifen konnte. Etwas, das tief in mir schlummerte. "Lass uns zuerst dieses Baum finden!" rief Mello. "Und warum?", fragte Lyvan und lief dabei nach vorne. "Weil Baum." Mello grinste übers Gesicht und verschränkte die Arme. Ich atmete tief ein und aus. Eins wusste ich: Wir haben nur drei Tage Zeit und zwei Nächte.

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Ich hoffe, es hat euch gefallen. Es wird mehrere Teile geben. I bet es ist die längste Geschichte hier auf KS 😅....

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Eure Kommentare

Wow danke Gast ⭐️🌙✨️

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Jaoooo!!!.

Endlich Teil 6

Ich liebe diese Geschichte ♥️

Eine Frage:

Sollte ich Mondi 🌚 oder Nali 💫 oder Besti 😏 nennen?

Hehehehe, mach ich keine Sorge. Du wirst weiterschlafen. 😁

AHHHH!! Wrm musstest du in der spannenden Stelle aufhören??😭😭😭 Mach pls weiter sonst kann ich nd pennen 😭

Lg Mondiii🥳

Hoffe es gefällt euch 💕

Ich habe mir nicht so viel Mühe gegeben, aber ich verspreche euch: Nächster Teil wird besser als jeder andere Teil in diese Story!

(Hoffentlich)