Eure Geschichten

Spionage! Das dritte Kapitel ist online!!

♥Spionage ♥

9.2.21

Hi Maya, heute habe ich eine interessante Unterhaltung mitgehört, und zwar von meinem Vater Bernd und meiner Mutter Claudia. Die Unterhaltung verlief ungefähr so: 

Mama: „...erst wenn sie älter ist?!"

Papa: „Ist sie doch. 13 ist das perfekte Alter um alles zu verstehen... "

Um ganz ehrlich zu sein. Ich habe in dem Moment gar nichts verstanden!! Außerdem habe ich ja auch nur Wortfetzen mitbekommen. Aber weiter geht’s: 

Mama: „...besprochen ganz normal zu sein! Außerdem wollten wir darüber noch mal reden! Und gemeinsam entscheiden! Kannst du denn überhaupt so ein besonderes Baumhaus bauen?"

Papa: „Ja! Ich hole mir einfach Hilfe bei... Claudia, es ist besser sie lernt...!"

Das blöde war, dass bei den entscheidenden Wörtern der Besen neben mir umfiel und sie mich entdeckten. Sie schienen sehr nervös und wussten wahrscheinlich nicht, was ich alles mitgehört hatte. Sie lösten sich auf und Papa ging in sein Arbeitszimmer. Mama sah mich scharf an, dass mir ganz komisch wurde und ging zurück die Küche, um den Abwasch zu machen. Ich habe vorhin über das Gespräch nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen: 

  1. Was hat das alles mit dem Baumhaus zu tun?  

  1. Was ist mit mir los? Was waren das für Ereignisse? 

  1. Bei wem holt sich Papa Hilfe?  

  1. Was soll ich lernen? Was meinte Papa damit? 

Das wars. Mama wollte ich erstmal nicht fragen, da sie, wie im Gespräch, nicht mit der Sache zufrieden war und sehr misstrauisch ist. Aus Papa könnte ich vielleicht etwas rauskriegen und Margot hat mit der Sache vielleicht ja auch gar nichts zu tun. Also auch da erstmal unauffällig fragen. Das war ein sehr langer Eintrag.

Ich sag tschüss, Maya, und bis dann! 

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Als ich am nächsten Tag Olivia traf, fuhren wir sofort zum Karpfenteich, wo angeblich Margot wohnte. Die Info hatte ich noch, bevor ich ertappt worden war, bekommen. Ich erzählte alle Ereignisse Olivia und wir schwiegen, alle in ihren Gedanken versunken.  

Als wir ankamen, öffnete eine schlanke junge Frau die Tür.  

“Was wollt ihr? Und wer seid ihr?”, fragte sie mit einem neugierigen, aber auch hochnäsigen Ton. 

Olivia antwortete ganz ruhig: “Erstens, wir sind hier um mit Fr. Margot zu reden und zweitens, das ist meine Freundin und Fr. Margot ist ihre Tante. Und ich bin Olivia.” 

Die schlanke Frau runzelte die Stirn und war sich nicht ganz sicher, ob sie uns reinlassen sollte.  

„Lass sie rein, Franka sie werden schon erwartet.” Rief eine Stimme, die sich stark nach Tante Margot anhörte. Aber warum wurden wir schon erwartet? Die Frau, also Franka, ließ uns rein und wir zogen unsere Schuhe aus.  

„Na, da bist du ja. Oh, und du hast jemanden mitgebracht. Das ist bestimmt deine Freundin Olivia.”, flötete sie. Woher wusste sie das alles? Ich fragte sie: „Woher weißt du, wer Olivia ist und warum hast du mich erwartet?” Sie lächelte geheimnisvoll. „Das wirst du alles noch sehen, Schätzchen!” 

Sie bat uns an einer langen Tafel Platz zu nehmen und Franka servierte den ersten Gang. Lecker! Lasagne! Das war mein Lieblingsessen! Woher wusste sie das? Doch ich konnte nicht fragen, da Margot jetzt anfing zu reden. „Ihr werdet euch wundern, aber ich weiß mehr als euch lieb ist." „Was denn zum Beispiel?”, fragte Olivia. „Tja, meine Kleine”, antwortete Margot, „ich weiß zum Beispiel, dass die Flasche an deinem Geburtstag dahin wollte, wo du sie haben wolltest oder der Hund, der im Hundekäfig immer gemobbt wird... Ach, oder das komische Verhalten deiner Eltern und das Baumhaus, dass gebaut werden soll.” Mir blieb der Mund offen stehen. Sie lächelte. Olivia bekam als erstes wieder Fassung und fragte nun eindringlich, aber auch ängstlich zugleich: „Woher. Wissen. Sie. Das. Alles???? Und. Wieso. Wissen. Sie. Das. Wir. Deswegen. Hier. Sind??????? Wissen Sie dann auch alles über mich? Sind sie vielleicht eine Wahrsagerin?” Margots lächeln verschwand: „Erstens Fräuleinchen, du duzt mich bitte!” Sie fügte noch schnell hinzu: „Ich fühle mich sonst immer so alt!” Sie lächelte wieder und ich entspannte mich. Sie fuhr mit einem Lächeln fort: „Und zweitens, nein, ich bin keine Wahrsagerin, und kann dir daher auch nicht dein Leben erzählen. Aber ihr müsst mir jetzt glauben, bei allem, was ich euch jetzt erzähle. Wer nur an die Wissenschaft glaubt, der kann wieder abhauen.” Sie sah uns gespannt an. Olivia zögerte kurz, sagte dann aber doch nichts. „Also gut. Ihr seid schließlich hier, um eine Antwort zu bekommen.” 

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Im nächsten Kapitel erfahren wir viel mehr, spanneeend!