Eure Geschichten

Star mit Geheimnissen #GeschichteZusammen Teil 3.

Hi,

Es tut mir leid, dass mein Teil von der Mitmach-Geschichte so spät raus gerommen ist, aber es ist ja noch nicht über die Absendefrist hinaus... Den nächsten Teil wird Sternblüte schreiben. Ich hoffe mein Teil gefällt euch!

Als wäre nichts gewesen

Ich lag zuhause in meinem Bett und dachte nach. Es war ein anstrengender und sehr verrückter Drehtag gewesen, weshalb ich ziemlich geschafft war. Ich wusste ja noch nicht mal, ob das jetzt Stella oder Toni war. Ich musste ziemlich lange wach dagelegen haben, doch irgendwann war ich wohl doch eingeschlafen.

Ich wachte um halb 10 auf und tapste verschlafen die Treppe runter, um mir ein Frühstück zu machen. Noch immer dachte ich über das gestrige Ereignis nach. Die Sache wollte mir einfach nicht aus dem Kopf gehen. Stella war schon wach und löffelte ihr Müsli. Meine Eltern schliefen noch. „Stella, könntest du mir mal erklären, was das gestern sollte?“, fragte ich in einem vorwurfsvollem Ton. „Aber Maxileinchen, von was redest du denn?“, fragte sie. Ich wusste ganz genau, dass sie log. Deshalb erwiderte ich: „Du weiß ganz genau, was ich meine! Jetzt sag, warum du Louis gestern geknutscht hast! Außerdem bin ich nicht dein `Maxileinchen´!“ „Willst du Müsli, Süßer?“, fragte sie, ohne auf meine Frage einzugehen. „Ja. Und ich bin übrigens auch kein `Süßer´!“, knurrte ich halb wütend, halb genervt. Wenn meine Schwester etwas nicht sagen wollte, dann konnte man nicht das kleinste bisschen aus ihr rausquetschen, das nervte echt! Und ihre Kosenamen nervten mindestens genauso arg. Während dem Rest des Frühstücks redete ich kein Wort mehr.

Stella traf sich heute mit einer Freundin, die auch einen kleinen Bruder hatte, den sie ebenfalls mit den schrecklichsten Kosenamen bombardierte. Manchmal tat er mir richtig leid, denn seine Schwester hatte sich noch schrecklichere Spitznahmen ausgedacht und sagte sie noch tausend mal öfter. Jedenfalls war meine Schwester mit ihr verabredet. Anscheinend ziemlich früh, denn sie stand schon in der Tür – obwohl es erst viertel vor 11 war und rief: „Tschüüß! Ich bin um 14 Uhr wieder da, mein kleiner Zwergenschlumpf!“, und knallte die Tür mit viel Schwung zu. Ich rief ihr noch zurück: „Ich bin kein Zwergenschlumpf!!!“, aber ich glaube, sie hatte es eh nicht mehr gehört.

Ich war eigentlich fast den ganzen Tag alleine, denn meine Mutter wollte sich mit einer alten Freundin aus ihrer Studentenzeit im Cafe treffen und mein Vater wollte sein Motorrad zum TÜV bringen. Ich würde höchstwahrscheinlich den ganzen Tag fernsehen und Chips essen. Oder… könnte ich es eigentlich nicht auch ausnutzen und mich in Stellas Zimmer schleichen, um nach irgendetwas zu suchen? Zum Beispiel die Packung Kaugummis, die sie mir schon seit Längerem geklaut hatte. Oder meinen schwarzen Fineliner, den sie mir gestohlen hatte, um ihr Tagebuch zu schreiben, weil ihrer leer war. Hmm. Vielleicht würde ich auch etwas finden, was ihr komisches Verhalten erklären könnte… Ich beschloss, mich heute in Stellas Zimmer zu schleichen. „Guten Morgen Max!“, trällerte Mama in meine Gedanken hinein. „Guten Morgen“, erwiderte ich. Papa kam auch die Treppe runter. „Na, gut geschlafen?“, fragte er gut gelaunt. „Klar!“, erwiderte ich.

Auf geheimer Mission

Nachdem meine Eltern ausgiebig gefrühstückt hatten, gingen sie aus dem Haus. Nun war ich alleine. Es war zwar niemand da, aber ich ging trotzdem extra leise die Treppe hoch in Richtung Stellas Zimmer. Ich war schon lange nicht mehr da gewesen. Umso gespannter war ich, wie es dort wohl aussehen würde. Vorsichtig machte ich die Tür auf. Der Geruch von ihrem ekelhaften Parfüm und von Stinkesocke kam mir entgegen. Buäh! Das stank total! Ich fragte mich, wie sie es hier drinnen aushalten konnte. Aber naja, da musste ich jetzt durch. Der ganze Boden war voll mit Schulheften, Stiften, meinem Kaugummi (!!!), alten Socken, Kissen und noch vielem mehr. Leider konnte ich mir meine Kaugummis nicht zurückhohlen, sonst könnte sie ja verdacht schöpfen. Ich musste mich wirklich zurückhalten, um mir nicht meine Lieblingskaugummis zu schnappen und sofort eins zu verputzen. Vom Boden war fast nichts mehr zu sehen. Oh man, dass meine Schwester unordentlich war, wusste ich zwar, aber das hätte ich nun wirklich nicht erwartet!

Ich schlich weiter, bis ich an ihrem Schreibtisch ankam. Zum Glück lag auf ihrem Schreibtischstuhl nicht auch irgendetwas. Ich setzte mich und sah mich ganz genau um, konnte jedoch nichts Ungewöhnliches entdecken. Also machte ich mich daran, ihre Schränke und Schubladen zu durchsuchen. Zu erst machte ich mich an ihr Regal über dem Bett. Dort waren aber nur irgendwelche Liebesromane. Als ich ihren Kleiderschrank öffnete, erlebte ich eine Überraschung. Ich wurde von einem riesigen Berg Hosen, Unterhosen, T-Shirts, Pullis, BHs, Unterhemden und Unterhosen überschwemmt. Oh neiiiiiiiiiiin! Ich musste das ganze Zeug wieder in den Schrank zurückbekommen! Wie sollte ich das nur schaffen? Am liebsten hätte ich mich noch weiter aufgeregt, doch ich wusste, dass das nichts bringen würde. Also versuchte ich, alles wieder in den Schrank zu stopfen.

Nach einer Stunde hatte ich es doch geschafft Stellas Klamotten wieder in den Schrank zurückzubekommen. Während des ganzen Schrank- Fiaskos wurde ich mehrmals von Stellas Klamotten überrumpelt, das war nicht sehr angenehm, zumal ich jetzt Angst hatte, Stella könnte bemerken, dass ich in ihrem Zimmer war. Es ist besser, wenn ich jetzt raus gehe, dachte ich bei mir. Ich wollte gerade Stellas Zimmer verlassen, als ich den Drang verspürte, noch eine Schublade zu öffnen. Unsicher ging ich wieder ein paar Schritte zurück. Ich drehte mich um und sah direkt in Richtung Nachttisch. Zielstrebig ging ich auf ihn zu und öffnete die oberste Schublade. Nichts. Ich öffnete die nächste Schublade. Dort war wieder nichts drin. Ich öffnete die letzte Schublade. Dort lag ein rosa Buch. Ich schlug die erste Seite auf. Dort stand in Schönschrift: Stellas Tagebuch. Ich klappte es schnell wieder zu. Ich hätte gerne dort reingeschaut, aber ich konnte nicht. Dort standen ihre aller privatesten Angelegenheiten drin, ich konnte es ihr wirklich nicht antun, in ihrem Tagebuch zu lesen. Das war echt ein No-Go! Wenn sie in meinem Tagebuch rumstöbern würde, würde ich KOMPLETT ausrasten. Das würde sie höchstwahrscheinlich auch und eins sage ich euch, eine 16 Jährige, die ausrastet, ist ein Albtraum (weiß ich aus eigener Erfahrung!)!!!

Aber zurück zu der Schublade: Nachdem ich ihr Tagebuch schnell wieder zurückgelegt hatte, sah ich, das noch ein anderes Buch darunter lag. Es war komplett golden und sah irgetwie weder alt, noch neu aus. Einen Titel hatte das Buch nicht. Ich schlug es auf und las die ersten Zeilen des Vorworts:

Diese Buch ist nur für ganz bestimmte Menschen gedacht. Und zwar für Talente. Das sind nicht irgendwelche Talente, sondern ganz besondere. Magische Talente. Unmenschliche Talente, die es eigentlich nicht geben würde.

Hä, was wollte meine Schwester denn mit diesem Buch? Was für Talente waren dort überhaupt gemeint? Ich kapierte zwar gar nichts mehr, doch ich witterte eine Spur. Vielleicht war das ja des Rätsels Lösung? Schnell zog ich mein Handy aus der Tasche und fotografierte so viele Seiten wie möglich ab. Da fiel mir ein, dass ich ja nicht ewig hier drinbleiben konnte. Wann wollte sie nochmal wiederkommen? Um 1? War es vielleicht doch 2? Ich wusste es nicht mehr genau, aber ich durfte kein Risiko eingehen. Also beschloss ich, um Viertel vor 1 aus dem Zimmer zu sein. Sicher ist sicher.

Ich legte alles sorgfältig wieder dort hin, wo es war, als ich das Zimmer betreten hatte und ging hinaus. Dann setzte ich mich auf mein Bett und schaute mir die Fotos von den Seiten an. Ich las irgendein langweiliges Zeug über übernatürliche Kräfte und unmenschliche Talente, als ich auf eine Seite stieß. Vielleicht hatte das etwas mit Toni und Stella zu tun. Vielleicht sogar auch mit mir… Dort stand:

Es kann auch passieren, dass ein Talent nicht angeboren ist, aber sich noch entwickelt. Dies passiert meist zwischen dem 10. und dem 16. Lebensjahr. Während dieser Entwicklung kann es dazu kommen, das Träume in der Realität passieren, man ganz unerwartet urkomische Sachen macht oder seine Gedanken laut ausspricht. Für die Person, in der sich ein Talent entwickelt, kann das manchmal ganz schön peinlich sein, aber der Teil der Entwicklungsphase, die man von außen sieht, dauert nur eine Woche. In manchen Fällen sieht man von der Entwicklung gar nichts, dies ist aber sehr selten. Wenn eine Person in der Familie ein Talent hat, hat es auch jeder andere in der Familie. Doch die meisten Leute bemerken gar nichts von den übernatürlichen Kräften. Wer eine solche Gabe besitzt, muss lernen damit umzugehen. Ich werde dein Begleiter sein und dir alles lehren, was zu lehren ist.

Also sei auf der Hut und entdecke dein Talent! Glaube an dich, nur so wirst du deine Kräfte kennenlernen und wissen, wie du damit umgehen musst!

Kaja♡

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Eure Kommentare

Megaaaaa!🤩🤗

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an Kleopatra: Ich konnte einfach nicht anders, ich musste in richtung Fantasy!🙃

Ups, sorry! Ich mméinte natürlich nicht zwischen dem 10. und dem 16. Lebensjahr, sondern zwischen dem 10. und dem 31. Lebensjahr!

Yeahhh! Der Teil ist ja mal supertoll geworden! Du hast eine ganz neue Richtung eingeschlagen, bravo! Die Geschichte wird einfach nur supersupersuperdupergut! Danke!

Super gut! :-)

Ich freue mich über ein feedback! Begründete Kritik ist bei mit übrigends immer (selbstverständlich nicht nur in diesem Beitrag, sondern bei allen!) wilkommen!