Eure Geschichten

Things I couldn't say - 3. Kapitel

Heyy, das ist jetzt das dritte Kapitel mittlerweile, danke für eure lieben Kommentare beim ersten Part <3

Ich werde die nächsten auch mitposten, ich weiß nicht ob sie zusammen veröffentlicht werden, jedenfalls will ich das es nicht so im Schlechten stoppt, weil es ja schon heftig ist.

Viel Spaß auf jeden Fall mit Regen II 

-lil thunderstorm-

 

3. Kapitel - Regen II

"can't stop runnning, so i run forever."

-

Es schüttete immer noch wie aus Kübeln. Der Donner grollte  heftig, und Blitze zuckten durch den rabenschwarze Nacht.

Der Regen patterte wild auf den Feldweg, auf die Wiesen, und auch auf das kleine Kind, das geglaubt hatte, es könne so einfach Finnley sein.

Alles zog  an mir vorbei. Es war mir egal.

Ich schlug mit der Faust um mich, traf nichts. Ich wollte schreien, doch konnte es nicht. Kein Ton entwich meiner trockenen Kehle.

Ich lief schneller, als ich konnte.  Alles klebte an mir, wie die Schuld, die sich verräterisch wie ein Brutparasit in meiner Brust einnistete.

Warum habe ich es heute gesagt? Warum konnte ich nicht einfach still sein? Warum hatte ich es nicht verleugnet? Ich war jetzt obdachlos und  es war meine Schuld. 


Mein Kopf war so, so laut und unerträglich voll.

Der Nachhall dieser schrecklichen Worte spielte in Endlosschleife.

Dads Worte. 

RAUS.

Alles, was ich sah, waren diese waldmoosgrüne Augen, getränkt in Hass und Abscheu.

Allein

Ich rannte. Schon Ewigkeiten. Wie lange genau, wusste ich nicht. Oder wohin. Warum.

Einfach nur weg, weg, weg..

Musik spielte in meinen Ohren, doch ich nahm sie gar nicht war. Ich wusste noch nicht einmal, seit wann, wahrscheinlich seit kurz nach dem Anruf.

Milan.

Er hatte einfach aufgelegt.  Mich alleine gelassen. 

Dieser W... 

Er konnte nix dafür, jedoch brauchte ich eine Person, auf die ich meiner Hass richten konnte, die nicht ich selber war.

Denn Hass auf mich selbst hatte ich genug.


Mein Magen zog sich abrupt zusammen, ich stützte mich mich mit den Händen auf den Schenkeln ab, musste würgen. Doch ich übergab mich nicht. Mehrere Sekunden verharrte ich in dieser Stellung und starrte auf meine nassen Füße, die in schwarzen Vans steckten.

Mein Herze pochte wie wild, mir war schwindelig. 

Ich konnte nicht weiterlaufen.

Wohin auch?

ErgibtkeinenOrtwoichhinkann....

 

Hier konnte ich auch nicht bleiben. Ich richtete mich zittrig wieder auf, angetrieben von weiß Gott für einer Kraft. 

Und dann lief weiter.

Ich bin ein Nichts, mitten im irgendwo bei Frankfurt

Ich lief eine Art Anhöhe herauf und stolperte fast. 

Mit letzter Kraft schaffte ich es irgendwie hinauf.

Keuchend rang ich nach Luft. Ich hielt meine Seite, als wäre es eine klaffende Wunde. 

Langsam, immer noch schwer atmend, richtete ich mich auf. 

Und blickte in die funkelnden Nachtlichter Frankfurts.

Was bisher geschah...

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