Things I couldn't say - 4. Kapitel
Yeaah, hier ist das vierte Kkapitel, es heißt 1.8 Sterne.
Ich weiß nicht was ich sonst noch sagen soll, außer viel spaß damit <3
- lil thunderstorm -
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Street lights, glowing happen to be
Just like moments, passing, in front of me
So I hopped in, the cab and I paid my fare
See I know my destination, but I'm just not there
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- Street Lights (Kanye West)
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1.8 Sterne
Die Stadt zog mich in eine Art Bann.
Ich widerstand ihm nicht.
Ich war die Anhöhe hinaufgelaufen und war nun in der Nähe des Bahnhofsviertels.
Meine Füße schienen den Weg zu kennen, von dem ich selbst nicht wusste, wohin er führte.
Sie waren wie ferngesteuert.
Und irgendwie, irgendwie, war ich nicht alleine.
Ich spürte einen leichten Schleier um mich, wie die Anwesenheit eines Geistes.
Oder Gottes.
Mittlerweile hatte der Regen aufgehört, nur ab und zu fielen einzelne Tropfen von den Bäumen, die die Straße säumten und leicht im Wind schwankten. Doch die konnten nun nichts mehr ausrichten, ich war klitschnass, mein Hoodie durchnässt und die Straßen gespült.
Es war dunkel, die Straßenlaternen leuchteten mit den Notlichtern der umliegenden Läden um die Wette. Sie reflektierten sich auf der Straße, hinterließen bunte Schatten, die immer wieder durch Autos durchbrochen wurden.
Eine betrunkene Freundesgruppe stolperte an mir vorbei und riss mich zurück in die Realität.
Lautstark diskutierten sie über irgendwas.
Ich lehnte mich gegen eine Hauswand.
Was machte ich hier eigentlich?
Es war jetzt schon dunkel, wenn ich nicht bald einen Platz zum Schlafen fand, musste ich irgendwo auf der Straße pennen.
Ich schaute mich um.
Ein paar Menschen waren unterwegs, doch es war erstaunlich ruhig für Frankfurt.
Eine Frau mit klackernden Stöckelschuhen stolzierte durch die Nacht.
Ein verhüllter Jugendlicher saß an der Bushalte und sprach wild gestikulierend in sein Handy.
Und...
Das Hotel
Ein vollbepackter Mann mit einen mit Taschen befüllten Einkaufswagen schlurfte auf mich zu.
Er sprach den Jugendlichen an, fragte ihn wohl nach Geld.
Mitleid stieg in mir auf, und irgendwo in mir drin verspürte ich auch eine gewisse Abscheu.
Nein.
Als so jemand sah ich mich nicht.
Ich war zwar obdachlos, doch ich würde nicht so enden.
Der Mann kam nun auch zu mir. Unsere Blicken trafen sich.
Er hatte so un-end-lich erschöpfte Augen.
Leise gab ich mir ein Versprechen. Ein Versprechen, nie nie so zu werden.
Ich lief weiter, meinen Blick auf den gegenüberliegenden Bürgersteig gerichtet. Geschlossene Restaurants, ein paar Bars.
Mein Blick blieb an einem rot beleuchteten Schild hängen.
Große, gleichmäßige Lettern hingen an einem Haus.
HOTEL.
Ich fummelte mein Handy aus der Hosentasche.
Schnell wischte ich darauf herum, bis ich auf Google Maps gefunden hatte.
Frankfurt Inn, 1.8 Sterne
Ich scrollte zu den Preisen. Achtzehn Euro für eine Nacht.
Ein mulmiges Gefühl machte sich in mir breit.
Es sah nach sehr wenig aus.
Konnte das überhaupt sein?
Doch was für eine Wahl hatte ich schon?
Ich straffte die Schultern und ging auf das Hotel zu.
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-lil thunderstorm-
Freue mich über Rückmeldung!