Things I couldn't say - 5. Kapitel
Das ist das fünfte Kapitel :)
Ich hab die beiden letzten btw in der Schule geschrieben :')
Da bin ich kein Vorbild, aber ich hab trzdm gute Noten.
Das nächste Kapitel wird auf jeden Fall „happier“.
Naja, viel Spaß !
Fünftes Kapitel - Zimmer 1412
14.12〜
Der viereckige Türknauf lag kalt und schwer in meiner Hand.
Ich atmete kurz noch einmal ein, versuchte meine verwuschelten Haare noch in Ordnung zu bringen - was mir nicht gelang - und öffnete die Tür dann.
Sofort wurde ich vom hellen Licht geblendet, da ich mich zu sehr an das matte Licht der Straßenlaternen gewöhnt hatte. Langsam gewöhnten sich meiner Augen an die vielen Lichtern, und ich schaute mich um.
Es sah nicht so aus wie ich es erwartet hatte.
Der Raum, indem ich mich befand, musste die Lobby sein. Mit einigen Sesseln, einem Teppich und ein paar Tischen wirkte er sogar gemütlich.
Ich spürte einen Blick auf mir.
Ein Räuspern.
Ich löste den Blick von einer Zimmerpflanze und drehte den Kopf in die Richtung, aus der das Räuspern kam.
Ein junger Mann mit kurz geschorenen Haaren saß in einem dunkelblauen Anzug an einem Tresen, der dieselbe Farbe hatte.
Er musterte mich kritisch.
Ich bemerkte, wie ich nervös mit meinen Händen spielte.
Nein, ich durfte jetzt nicht nervös wirken.
Ich wischte meine Hände an der - noch feuchten – Jeans ab und ging näher an den Tresen.
„Hallo", sagte ich, nachdem ich mich geräuspert hatte.
Nun musterte ich ihn. Sein Hemd war zerknittert, seine Krawatte hing
schief. Über seiner Hemdtasche hing ein Namensschild, auf dem Cedric Monkhaus stand. Cedrid hatte Augen, die von engen Augenringen unterstrichen waren.
„Willkommen im Frankfurt Inn. Wie kann ich Ihnen helfen?", ratterte er seinen Text herunter.
„Ähh... ich bräuchte ein Zimmer für eine Nacht?", stotterte ich und ließ es wie eine Frage klingen.
Na super.
Er zog eine Augenbraue hoch. „Allein?"
„Ja, geht das?"
Cedric seufzte und tippte auf seinem Handy herum.
„Warum brauchst du es denn?"
Ja, warum brauchte ich es denn?
Ich brabbelte einfach drauflos, erzählte ihm mit vielen Ähs – und dass mein Freund Corona hatte, und ich deshalb nicht bei ihm übernachten konnte, dass ich nicht nach Hause fahren konnte, da ich zu weit weg wohnte und meine Eltern vorgeschlagen hatten, dass ich mir ein Hotelzimmer nehmen sollte.
Ich war wohl nicht so überzeugt, dass ich als ich endete, erntete ich nur einen ungläubigen Blick.
Mann, ich brauchte doch nur ein Zimmer...
Ich sah ihn flehentlich an.
Er seufzte erneut.
"Okay," begann er, "Ich kann dir ein Zimmer geben..."
Er musste meinen erleichterten Blick gesehen haben, denn er legte eine besondere Härte in den nächsten Satz, auf die jeder Rapper neidisch sein könnte: "...ABER nur, weil ich nicht will, dass du sonst wo pennst. Das ist nicht gut in dem Alter. Trotzdem, mach keine Scheiße hier. Sonst kriege ich Stress und ich möchte meinen Job gerne behalten. Verstanden, Kid?"
Ich nickte und presste ein "Ja" hervor.
Er nickte zurück und sprach - nur deutlich ruhiger - weiter: „Du hast Zimmer 1412. Das ist gleich hier links, das zweite. Hier ist dein Schlüssel. Morgen ist so 'n kleines Frühstück ab sieben, vor halb acht bist du bitte weg. Hier."
Cedric gab mir einen kleinen Schlüssel mit großen Barten. Ihm entging mein verwirrter Blick wegen der Zimmernummer nicht und schmunzelte.
"Ja. Die Nummern sind gewürfelt. Aber wirklich."
"O-Okay" stammelte ich und schaffte es noch, ein Danke zu murmeln.
Ich lief zum Zimmer 1412, schloss die Tür auf und gleich wieder ab und fiel nur so ins Bett.
Für jetzt war es gut.
Ich war nicht auf der Straße.
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-lil thunderstorm-
Boah das ist sowas von spannend geschrieben ich freue mich schon voll auf den nächsten Teil!
Die Geschichte ist so spannend weiter soo🩵🫶🏼✨✨🥰