Eure Geschichten

Ve­ne­ra He­xe - Die Ele­ment­prü­fung (8. Ka­pi­tel)

Hallo! 

Puhh, endlich wieder ein Kapitel von Venera Hexe! Eigentlich bin ich schon bei Kapitel 11, denn ich arbeite immer ein bisschen vor. Allerdings habe ich gerade irgendwie nicht so die Motivation dazu, die wird aber bestimmt bald kommen! Ich versuche trotzdem immer ein bisschen zu schreiben. Jetzt geht es aber zum Kapitel! 

8. Kapitel

Tierbedarf

Mary, Cherry und ich gingen in den zweiten Stock zum Tierraum. Krümmel, Fiffi und Cane waren natürlich auch mit dabei. Sie waren ganz brav, und trippelten hinter uns her. Da kamen wir zu einer Tür, auf der “Tierraum“ stand. Wir traten ein. In dem Raum standen viele Regale, es lagen aber auch Sachen auf dem Boden. Es stand auch ein Tisch dort und an dem Tisch saß eine etwas dickere Frau mit schwarzen, kurzen, lockigen Haaren und einer Brille. Sie schaute uns freundlich an und fragte: „Ah, hallo! Möchtet ihr etwas für eure Tiere? Kommt mit, wir finden bestimmt etwas!“ Wir hatten noch kein Wort gesagt und liefen schon der Frau hinterher.

Sie ging zu einem Regal mit Halsbändern. „So, hier haben wir Halsbänder. Du kannst dir eins für deinen Wolf aussuchen“, sagte sie zu mir. Ich schritt zum Regal und schaute mir die verschiedenen Halsbänder an. Es gab welche mit Herzchen und mit Blumen, aber das war ja eher etwas für Mädchen. Da sah ich ein dunkelblaues Halsband, mit einem silbernen Mond. Ich entschied mich dafür und probierte es an Cane an. Er passte wie angegossen! „Diese Halsbänder wachsen mit ihren Besitzern. Das heißt, dass sie nie zu klein werden“, erklärte die Frau und begleitete uns zu dem nächsten Regal. „Ich heiße übrigens Frau Plumgo.“

Im nächsten Regal lagen Körbchen zum Schlafen. Die Zwillinge nahmen einen mittleren Korb für Krümmel und Fiffi und ich nahm einen großen Korb für Cane. Nun gingen wir zum nächsten Regal. Dort lag ganz viel Futter, für alle möglichen Tiere. Von Affen bis Zebras. Frau Plumgo nahm zwei Zettel und schrieb auf, welches Futter wir wollten. Sie sagte, es würde uns jede Woche geliefert werden. Dann zeigte sie uns noch einen kleinen Teil des Gartens, wo sich alle Tiere austoben konnten. Anschließend nahmen wir all unser Tierzubehör mit und gingen in unser Zimmer zurück. Und in unserem Zimmer stand... das Futter, das wir bestellt hatten! Wow! Mit Teleportation kannten sie sich anscheinend gut aus. Daran würden wir uns noch gewöhnen.

Geringeltes gegen Mobbing

Später hatten wir Mittagessen. Es gab Gulasch mit Kartoffelbrei! So lecker! Ich würde mich irgendwann bei der Köchin bedanken. Und als Nachtisch gab es Waffeln, wie Cherry es uns gestern auch verraten hatte. Ich ertappte mich dabei, wie ich die ganze Zeit auf Flo starrte. Was war nur los mit mir? Hoffentlich hatte er es nicht bemerkt. Schließlich gingen wir zu unserem Zimmer. Auf dem Weg trafen wir Nicole und Nadja, die schon wieder über ein Mädchen spotteten. Es war wieder das Gleiche, ich glaubte, es hieß Eloise. Ein sehr schöner Name.

Als die Mobberinnen schließlich weggingen, trösteten wir sie. Sie wurde anscheinend zum Mobbing-Opfer. Sie erzählte uns, dass Nicole ständig über ihr Aussehen spottete. Ich beruhigte sie: „Du musst dir keine Sorgen machen! Ich trage auch geringelte Strumpfhosen. Lasst uns morgen alle Geringeltes tragen! Und wir sagen es auch den Jungs. Der ganzen Klasse! Gegen unsere Klasse ist sie hilflos. Da wird sie mal sehen, was hilfsbereit bedeutet!“ „Vielen Dank“, bedankte sich Eloise, „ich sage sofort allen Bescheid!“ Sie lief zu den Zimmern. Wir gingen ruhig zu unserem und suchten uns schon mal geringelte Sachen heraus.

Wir beschlossen alle Sachen aufzuteilen. Ich holte eine lila-weiß geringelte Strumpfhose, ein blau-rosa geringeltes T-Shirt und einen roten Pulli mit schwarzen Streifen. Cherry hatte ein grün-grau geringeltes T-Shirt und Mary hatte eine weiß-rosa geringelte Strumpfhose. Wir tauschten gegenseitig unsere Sachen und stellten ein geringeltes Outfit zusammen.

Verliebt?!

Da beschloss ich, ihnen von der Sache mit Flo zu erzählen. „In letzter Zeit fühle ich mich komisch, wenn ich Flo sehe“, erzählte ich ihnen. Sie schauten sich gegenseitig an und lächelten. „Was ist?“, fragte ich. „Du bist...verliebt!“, sagten sie gleichzeitig und lachten. „Was? Nein! Ich meine...doch, also vielleicht? Meint ihr?“, stammelte ich. „Das ist doch klar!“, sagte Mary. Ich kam immer noch nicht drauf klar. Ich und verliebt. Das könnte gut sein. Flo war aber auch wirklich süß... ach verdammt, wieso dachte ich so etwas!? Die Zwillinge könnten Recht haben.

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

Deine Geschichte ist echt gut👍🏻 
Sehr schön.