Yin und Yang 3
Die Falltür
Auf einmal begann der Boden zu wackeln. Er wackelt und wackelt. Wieso wackelt der Boden? Dann öffnete sich der Boden. Wir standen auf einer Falltür! Wir fallen. Es fühlt sich schrecklich an. Einfach durchs Dunkle zu fallen war unangenehm. Blackstone sein Lachen wird leiser und leiser. Niemand von uns traut sich zu schreien. Es riecht immer mehr nach getrocknetes Blut und der Hölle. Woher weiß ich wie die Hölle riecht? Weiß ich nicht! Es wird immer feuchter. Fast schon nass. In dieser Hölle ist es total warm. Ich ziehe mein Pulli während des Fluges aus. Ein Glück hatte ich ein T-Shirt unten drunter. Ich fange an zu schwitzen. Es fühlt sich an, als ob wir ins Feuer fallen. Da unten ist ein Licht. Wir kommen den Licht immer näher. Dann kommt der Boden. Es ist ein harter Aufprall ein sehr harter Aufprall. Alles ist still. Sehr still. Dann war alles dunkel. Ich knicke zur Seite und pralle mit den Kopf auf den modrigen Boden.
Elektra Tsionis
„Yang? Yang! Yang wach auf!“ Eine freundlich helle Stimme bringt mich wieder ins Hier und Jetzt. Ich habe das Gefühl, dass ich im dunklen Nichts liege. Ein kühler Windhauch wedelt über mein Gesicht. Fast so, als ob mir jemand mit der Hand über das Gesicht wedelt. Langsam öffne ich die Augen. Es war dunkel. Ein Mädchen mit schwarzen langen Haaren und blasser Haut starrt mich mit schmalen braunen Augen an. Sie war schön. Sehr schön.
„Wer bist du?“, flüstere ich mit leisem Hauchen in der Stimme. „Ich? Ich bin Elektra Tsionis, lebte mit meiner Familie in einer Burg in Griechenland, nach dem Tod meiner älteren Schwester zog ich nach Blackstone.“, sagt sie mit kräftig lauter Stimme. Ein Kette mit einer Griechenland Flagge baumelt an ihren Hals. „Wo bin ich?“, frage ich die nächste Frage. „In der Hölle!“, antwortet eine andere Stimme. Eine merkwürdig vertraute Stimme. Sie klang fast so wie meine. Nur etwas höher. Das könnte nur eine Person sein. „Yin!“, rufe ich und springe auf. Ich will es zumindest. Es geht nicht. Ich falle zurück auf den Boden. Wieder wurde alles schwarz vor meinen Augen. „Yang!“, höre ich noch Yin‘s stimme rufen. Dann war es still und schwarz.
Die Hölle
Langsam komme ich wieder zu mir. Wo bin ich gleich noch mal? Ach stimmt die Hölle. Die Hölle? Jetzt erinnere ich mich. In Blackstone‘s Büro sind wir durch eine Falltür hier her gekommen. Mein Kopf pocht. Aber wieso? Langsam fasse ich an meine linke Schläfe. Aua! Es fühlt sich eklig an. Fast so, als ob in in meinen Kopf fassen würde. Was? Oh Mist! Ich habe mir eine ordentliche Platzwunde geholt. Aua! „Yang?“, fragt mich Yin, die plötzlich vor mir steht. „Ja?“, sage ich schmerzverzehrt. „Du bist wieder auf gewacht! Du hast dir auf dem Fall nach unten eine Platzwunde am Kopf geholt. Außerdem; Herzlichen Glückwunsch! Du hast es in die Hölle geschafft. Das ist eine unterirdische Höhle. Wir haben hier mehrere Räume. In manchen liegen alte Matratzen und abgewetzte Decken. In anderen liegt Stroh und ein paar Taschentücher für den Toiletten Gang. Hier in der Eingangshalle sind Tische und Klappstühle aufgebaut. Wir kriegen jeden Tag zwei Portionen Haferbrei. Gerade sind wir dabei zu essen. Willst du mitkommen?“, erklärt mir Yin. Natürlich will ich mitkommen. Ich rapple mich auf und gehe mit Yin zu einen klapprigen Tisch. Yin und ich setzen uns auf einer der Klappstühle. Yin hat schon die Hälfte ihres Haferbreis gegessen. Luisa schiebt mir eine Schüssel mit Haferbrei hin. Langsam fange ich an zu essen. Es ist sehr still. „Wie lange war ich eingeschlafen?“, frage ich. „Ungefähr eine halbe Stunde“, antwortet mir Elektra. „Uff“, murmele ich.
Am Abend zeigen mir Elektra, Yin und Luisa (die hat sich umgesehen, während ich geschlafen habe) die Höhle. Danach gehen wir schlafen. Die Matratze ist sehr unbequem. Die Decke gebe ich Luisa (die keine hat), da sie eh nichts bringt. Die Nacht ist ungemütlich und warm. Ich kann einfach nicht einschlafen. Ständig kommt die Erinnerung von Blackstone auf. Das wir in seinem Schatten stehen. Er kann uns Befehle geben, die wir befolgen müssen. Wir sind in der Hölle. Wenn ich hier jemals wieder hier heraus komme, sage ich der Welt, dass es mir leid tut. Das ich sie nicht retten konnte, ist der schlimmste Gedanke. Wie sollen wir hier jemals wieder heraus kommen?
Frühstück
Als ich am nächsten Morgen aufwache (ich habe es wohl geschafft einzuschlafen) ist mein ganzer Körper zerkratzt und voller Mückenstiche. Ich betrachte meine zerkratzte Haut. „Oh! Ich habe dir wohl vergessen zu erzählen, das wir hier aggressive Ratten haben.“, meint auf ein mal Elektra die vor mir steht. „Oh man!“, meine ich aufgekratzt. Mein Magen knurrte. „Wann gibt es Frühstück?“ „Irgendwann“, meinte Elektra schulternd zuckend und geht. Na toll. Was soll ich jetzt machen? Und wie viel Uhr ist es überhaupt? Ich stehe auf und gehe zu Yin‘s Bett. Wenn man das Bett nennen kann. Sie liegt da immer noch seelenruhig und schlafend. Dann drehe ich mich um und gehe. Ich hoffe es gibt bald Frühstück.
Klack, Schepper, schepper! Ein höllischer Lärm kam aus der Richtung, wo ich gestern lag. In diesem großen Raum. Mit großen Schritten gehe ich hin. Da wo Luisa und ich gestern runter geflogen sind, fliegen jetzt Schüsseln und Löffel hinunter. Ich nahm mir eine Schüssel und ein Löffel. Dann kommt auch schon eine riesige Ladung Haferbrei hinunter. Ich kratze mit meinen Löffel etwas Haferbrei in meine Schüssel und fange an zu essen. Bäh! Ich hasse Haferbrei.
Nach einigen Wochen in der Hölle kommt eine Durchsage. Es sind wohl kleine Lautsprecher an den Wänden der Hölle befestigt. „An alle! Heute um 20:00 Uhr befinden sich alle in der Eingangshalle. Wer nicht erscheint der…“ ein lautes Knacken war zu hören. Dann Schreie und schließlich Stille. „Also kommt lieber alle in die Eingangshalle!“ Blackstone‘s Stimme ist dunkel und rau.
Blackstones Falle
Später gehe ich langsam mit Elektra, Yin und Luisa in die Eingangshalle. „Hey! Elektra! Weißt du was jetzt passiert?“, fragt auf einmal eine helle Mädchenstimme. Es war ein 12-jähriges Mädchen mit schulterlangen, dunkelbraunen, gewellten Haaren. Die Augen sind groß und grün. Ihre dunklen Lippen stehen perfekt zu ihren runden Kopf. Sie trägt Jogginghose in schwarz und ein Hoodie in Blau. „Nein“, antwortet Elektra. „Ich aber!“, ruft das Mädchen neben den Mädchen mit der Jogginghose. Sie hat schwarze glatte Haare. Jetzt stehen wir direkt vor den beiden Mädchen. „Hallo Yang! Ich bin Filina Chelestia Nigerlapis. Du kannst mich aber Fili nennen.“, sagt das Mädchen mit den großen grünen Augen. „Ich bin Agahta!“, meint das andere Mädchen. „Okay…“, meine ich und gehe an ihnen vorbei.
Ich stelle mich in eine Ecke und starre Löcher in die Luft. Luisa, Yin und Elektra quatschen mit Agahta. Aber wo ist Fili? „Ähm, Yang?“, fragt mich eine Stimme hinter mir. Ich drehe mich ruckartig um. Vor mir steht Fili. „Äh, Hi!“, murmel ich und hebe kurz meine Hand zum winken. „Ich wollte dich fragen, ob ich dir bei deiner Rettungsmission helfen kann?“ „Woher weißt du das überhaupt?“, frage ich sie. „Jeder hier weiß das! Du und die Haselnussbande seit die einzige Rettung! Niemand hat sich bisher getraut etwas gegen Blackstone zu tun. Aber jetzt seit ihr hier! Außerdem weiß ich ganz viel über Blackstone. Bitte nimmt mich auf!“ Ich überlege kurz. Dann sage ich: „Das muss ich mit Luisa besprechen.“ Ich drehe mich um, damit ich Luisa suchen kann. Aber sie ist weg. Wo ist sie hin? Jetzt merke ich erst das alle weg sind. Wirklich alle. Luisa, Yin, Fili, Agahta und alle anderen.
Eine dunkle, tief-raue Stimme spricht mit mir. Es ist Blackstone. „So Yang. Jetzt bist du alleine. Niemand kann dir helfen. Muhahahaha!“ Sein scheußliches Lachen dröhnt im Raum immer und immer wieder. „Jetzt wird keiner merken, wie ich dich umbringen werde. Muhahahaha!“ „Was?! Wieso willst du mich umbringen?!“, schreie ich vor lauter Angst und Entsetzen. „Du hast so viel Kinderenergie! Mit deinem Blut hätte ich schon so viel Kinderenergie, dass ich die Hälfte meines Tankes füllen kann! Mit genug Kinderenergie kann ich endlich die Weltherrschaft übernehmen! Dann habe ich so viel Energie das ich das ganze Universum übernehmen kann!“, ruft Blackstone laut. Er will die Weltherrschaft? Kinderenergie? Er kann also aus uns Energie nehmen und die Weltherrschaft übernehmen. Das darf auf keinen Fall passieren! Ich greife nach hinten, um mir ein Pfeil und mein Bogen nehmen zu können. Aber ich fasse ins Leere. „Suchst du deinen Bogen? Muhahahaha! Den habe ich! Kihihihi!“
„Du! Du wusstest das ich dich angreifen will!“ „Natürlich wusste ich das!“
„Wieso willst du die Weltherrschaft?“
„Ich will nicht die Weltherrschaft, ich werde die Weltherrschaft haben!“
Und mit diesen Worten schießen mehrere Dolche auf mich zu. Ich versuche ihnen auszuweichen aber im bekomme einen ins Knie geschossen. Autsch! Ich lasse mich auf den Boden fallen. Ich hatte keine andere Wahl. Blackstone wird mich umbringen. Ich kann mich nicht wehren. Blackstone wird die Weltherrschaft übernehmen und ich schaffe es nicht die Welt zu retten. „Du weißt nicht wie man die Kinderenergie nutzt! Du bist verloren!“ Blackstone’s Stimme hallte in der Höhle wieder und wieder!
„Halt!“ Eine tiefe Stimme rief dazwischen. Der letzte Dolch flog auf mich zu. Ich schließe die Augen und hoffe, dass die Welt nicht zu traurig ist, dass ich sterbe.
Wow so toll schreib biiiiiittttteeee Weiter
Ich LIEBE diese Geschichte!!! Die ist soooooo toll!! Bitte schreib bald weiter!!!
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WIE????????😶🌫️
DAS IST SOOOOOOO GUT!