Eure Geschichten

Zau­bern er­wünscht Teil 2

Lehrlingssuche

Am nächsten Morgen hing Milinor Plakate aus. Ich half ihm dabei. Auf den Plakaten stand, das er Kinder sucht - egal ob Zauberer oder Hexe - die bei ihm etwas lernen wollen, also sozusagen seine Lehrlinge sein wollen.
Die Kinder, die Interesse haben, sollen um vierzehn Uhr am Brunnenplatz antreffen. Natürlich hatte er seinen Namen nicht auf das Plakat geschrieben, denn er wollte immernoch geheim bleiben. Du fragst dich jetzt warscheinlich, wieso er diese Plakate aushängt, oder? Ich erzähle es dir.

Am Tag zuvor, hatte er bei Linn etwas entdeckt. Es war ein kleiner Stern, auf der linken Handfläche.
Es war kein Sticker, oder ein Tattoo. Es war wie ein Muttermal, jenes das er auch besaß. Dieses Muttermal hatten nur Zauberer oder Hexen, die dazu bestimmt waren, etwas Großes zu werden. Etwas Großes wie er.
Deshalb hatte er beschlossen, diese Plakate auszuhängen, weil er wusste, das Linn kommen, mitmachen und gewinnen würde. Er wollte sie nämlich lehren. So, dass sie später eine große Hexe werden kann.
Natürlich würde sie nicht alleine gewinnen. Sie würde mit ihrem Team gewinnen, was sie aus Freunden zusammenstellen würde, die sie am besten kennt. Es werden genau zehn Kinder dasein. Fünf in jedem Team.

Ja, Milinor konnte auch in die Zukunft sehen, na ja, jedenfalls konnte er sich gut denken, wie etwas passieren wird. Nun war es aber morgens. Eben hatte Milinor die Plakate ausgehangen und jetzt wartete er, bis es vierzehn Uhr war. Inzwischen hatte Linn schon die Plakate gesehen und fragte ihre Freunde, die in ihrer Straße wohnten - deshalb konnte sie sie auch so leicht fragen - ob sie mitmachen wollten. Alle sagten ja und sie freuten sich schon auf vierzehn Uhr. Das andere Team führte ein Junge aus dem Nachbardorf an. Er hieß Max. Auch sein Team freute sich schon auf das Duell um vierzehn Uhr. Nur eine Frage blieb beiden Teams: Wie machen wir das Duell?

Am Brunnenplatz

Endlich war es vierzehn Uhr. Beide Teams warteten schon am Brunnenplatz. Nur Milinor war noch nicht da.
Aber dann kam er endlich. Niemand, außer Linn wusste, wer er war. Sie freute sich, sagte aber nichts.
Milinor zwinkerte ihr zu und sie lächelte zurück. Jetzt wollte sie unbedingt gewinnen.
Linns Team bestand aus: Mo, Emilia, Theodor, Holly und ihr selbst. Das Team von Max bestand aus: Miriam, Linda, Marcus, Leo und ihm. Beide Teams waren gespannt, was jetzt passieren würde.

Plötzlich murmelte Milinor einen Zauberspruch und schon verwandelte sich der Brunnenplatz in einen großen Garten, in dem zwei Labyrinthe standen. Milinor erklärte: ,,Hier habt ihr zwei Labyrinthe. Jedes Team bekommt ein Labyrinth. Ihr müsst mit Teamarbeit durch das Labyrinth finden. Wie ihr das macht, ist eure Sache. Ich bewache euch nur von oben." Dann fingen sie an. Max und sein Team gingen in das erste Labyrinth, Linns Team ging in das zweite. Mo zog alle schnell in das Labyrinth hinein, damit Maxs Team sie nicht hörte. Er fragte: ,,Was ist der Plan?" Linn antwortete: ,,Ich habe in einem Zauberbuch, mit Zaubersprüchen über das fliegen gelesen, wie man durch Wände schweben kann. Den Zauberspruch bringe ich euch jetzt bei. Dann fliegen wir einfach zum Ausgang und wir haben es geschafft! Der Zauberer hat nämlich gesagt, es ist ihm egal, wie wir es machen, Hauptsache es ist Teamarbeit. Und wir alle kommen nur durch die Wände, wenn wir uns ganz fest an den Händen fassen und daran glauben, das wir es schaffen. Wenn das nicht bei allen klappt, kommt niemand durch!"

,,Na das nenne ich mal Teamarbeit!", sagte Theodor. Unterdessen kämpfte sich das Team von Max zusammen durch das Labyrinth. Immer wieder kamen sie in eine Sackgasse und mussten umkehren. Das Labyrinth war nämlich ganz schön groß. Milinor beobachtete alles genau. Er saß auf seinem Hexenbesen und schaute von oben auf die Kinder herab. Ich saß auf seiner Schulter und schaute mit ihm nach unten.
Wir beide fragten uns, wieso Linns Team immernoch am Anfang des Labyrinths stand. Aber dann sahen wir, das das Team sich an den Händen fasste und einfach durch die Wände des Labyrinths hindurch flog. Plötzlich standen sie am Ziel des Labyrinths und winkten uns zu. Sie hatten es geschafft!
Sofort flog Milinor auf seinem Besen herunter zum Ziel des Labyrinths. Natürlich sagte er dem Team von Max bescheid, damit sie nicht noch ewig weiter im Labyrinth herumirren mussten. Linn und ihr Team erzählten sofort, wie sie es geschafft hatten: ,,Also, Linn hatte in einem Buch gelesen, wie man durch Wände fliegen kann. Dann hat sie uns erklärt, wie der Zauberspruch geht: Volare Muros Ego Autem. Dann mussten wir uns an den Händen fassen, den Zauberspruch dreimal aufsagen und ganz fest daran glauben, dass wir es schaffen. Und dann waren wir plötzlich im Ziel.

Diesmal war Milinor erstaunt. Er sagte nurnoch: ,,Bis morgen! Seid pünktlich um halb zehn da. Linn zeigt euch den Weg." Dann ging er die kleine Straße herunter, zu seinem Haus. ,,Okay, bis morgen!" Sagte das Team. Dann verabschiedeten sie sich noch von Max und seinem Team. Max sagte noch: ,,Herzlichen Glückwunsch, zu eurem Sieg! Wir hätten zwar gerne bei diesem Zauberer gelernt, aber ihr habt es euch echt verdient. Vielleicht laufen wir uns ja irgendwann nochmal über den Weg. Tschüss!" Dann gingen auch die Teams nach Hause

Was bisher geschah..

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Eure Kommentare

Warum fragst du Henna? Ich bin 10!
Danke! Toll das sie dir gefällt!
Wie alt bist du? 
Auch der zweite Teil war Klasse! Das machst du gut!
$uper! Ich liebe Geschichten mit Magie!
An den 2. Gast vom 3. März: Ja, ich mag Hunde sehr! Ich habe selbst einen als Haustier und habe schon überlegt, ob ich ihn euch mal in einem meiner Videos vorstelle.
An telefreizeit: Toll, dass sie dir gefällt! Die ist schon mehr was für Jungs oder?
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Du magst wohl Hunde. 
Profilbild von Gast
Hey MrsDoglove. Warum kommentierst du deine eigene Geschichte?   
Die Geschichte ist gut! Gerne mehr!