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Chris­ten­tum

Jesus Christus

Jesus kam als Jude auf die Welt. Die Geburt Jesus wird jedes Jahr von den Christen am 24. Dezember gefeiert. Im Alter von 30 Jahren predigte er die Botschaft Gottes, dass er alle Sünden auf sich nimmt, um die Menschen zu retten. Mit seinen 12 Aposteln zog er als Prediger und Wunderheiler nach Jerusalem. Dort angekommen wurde er wegen Gotteslästerung festgenommen und zum Tod am Kreuz verurteilt.

Nach der Religion zufolge hat sich Gott seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt und sich damit den Menschen gleichgestellt. Nach seiner Kreuzigung hat Jesus den menschlichen Tod überwunden und ist zu Ostern wieder auferstanden. Die Auferstehung führte zur Herausbildung des Christentums als eigene Religion.

Die Bibel als Heilige Schrift

Die Heilige Schrift der Christen ist die Bibel. Es ist das meistverkaufte Buch der Welt. Hier werden das Alte Testament und das Neue Testament unterschieden. Das Alte Testament enthält Schriften der Juden. Es geht um die Geschichte der Menschheit und um Propheten. Hier wird deutlich, dass das Christentum auf dem Judentum fußt. Das Neue Testament handelt von der Geschichte Jesus, von seinen Worten und Taten bis hin zur Auferstehung.

Das Christentum ist eine monotheistische Religion, das bedeutet, dass nur ein Gott anerkannt wird. Die Christen glauben, dass sie in Sünde leben und nur Gott ihnen vergeben kann. Dafür beten sie.

Hauptströmungen des Christentums

Die Verbreitung des Christentums lief nicht immer friedlich ab. Es gab Kreuzzüge, in denen Menschen dem Glauben unterworfen wurden. Viele Menschen wurden dazu gezwungen, sich taufen zu lassen. Im Mittelalter entstanden dann andere Glaubensbewegungen.

Die zwei Hauptströmungen sind die katholische und evangelische (auch protestantische) Kirche. Die katholische Kirche hat als Oberhaupt den Papst. Im Mittelalter wandten sich einige Christen vom Papst ab. Sie protestierten gegen den sogenannten Ablasshandel. Menschen konnten sich damals von ihren Sünden mit so genannten Ablassbriefen freikaufen. Sie waren Anhänger von Martin Luther, der vor rund 500 Jahren die Bibel aus dem Lateinischen übersetzte. Aus der Anhängerschaft entwickelte sich die evangelische Kirche, man nennt sie auch protestantische Kirche.
 

Die christliche Kultur

Die christliche Religion ist tief in der deutschen Gesellschaft verwurzelt. Rund zwei Drittel der Deutschen bekennen sich zu Gott und gehen in die Kirche - manche oft, andere weniger häufig. Nach der christlichen Religion richten sich die Feiertage, aber auch Normen und Werte unserer Gesellschaft. Egal, ob man gläubig ist oder nicht, wir alle halten uns an die 10 Gebote der Bibel. Gebote, wie nicht zu lügen oder zu stehlen, stellen Grundwerte der deutschen Gesellschaft dar.     
 

Schon gewusst?

Im 5. Jahrhundert wurde der Gregorianische Kalender nachträglich eingeführt, der unsere Zeitrechnung darstellt. Es wurde festgelegt, dass die Geburt von Jesus Christus der Beginn unserer Zeitrechnung darstellt. Seitdem gibt es ein "vor Christi Geburt" und "nach Christi Geburt".

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     Das ist sehr übersichtlich und cool