Medien

Ber­li­na­le Re­port Teil 1

Große Eröffnung

Am Freitag wurde die „Generation Kplus“ der Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet. Seit 41 Jahren gibt es nämlich eine extra Kategorie nur für Kinder- und Jugendfilme auf der Berlinale. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Also haben wir uns unsere Kinderreporterinnen Wiebke (10) und Martha (11) geschnappt, um bei der Eröffnung im Haus der Kulturen der Welt dabei zu sein.

"Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne"

… so hieß der Eröffnungsfilm der Generation Kplus. Er handelt von der Katze Mitcho und dem Elefant Sebastian. Sie sind beste Freunde und leben zusammen in einer kleinen, gemütlichen Stadt am Meer. Eines Tages verschwindet der allseits beliebte Bürgermeister und kurze Zeit später findet Mitcho eine Flaschenpost. Darin: Ein Brief des verschollenen Bürgermeisters und ein sonderbarer Pflanzensamen. Als die beiden den Samen einpflanzen, wächst neben ihrem Haus eine gigantische Riesenbirne, die sie mit Hilfe des Atomprofessors Doktor Glukose kurzerhand zu einem Hausboot umbauen. Damit machen sie sich auf die Suche nach dem Bürgermeister und erleben eine ganze Menge spannender Abenteuer…

Knappe 80 Minuten ging das Filmspektakel, bei dem jede Menge gelacht und gestaunt wurde. Auch Wiebke und Martha sind ganz begeistert von dem Zeichentrickfilm und geben ihm 10 von 10 Punkten.

Das Besondere an der Berlinale ist, dass Schauspieler, Regisseure und Mitwirkende dabei sind und dem Publikum Frage und Antwort stehen. So auch dieses Mal. Nach der Filmvorführung kamen die Macher des Films Philip Einstein Lipski (auf dem Foto rechts), Amalie Næsby Fick und Jørgen Lerdam auf die Bühne, um sich den Fragen des Publikums zu stellen.

Die Filmemacher waren ganz schön in Plauderlaune und erzählten unter anderem, dass es ganze 4 Jahre gedauert hat, um den Film zu produzieren. Der größte Teil der Zeit ging dafür drauf, genügend Geld für die Umsetzung zusammenzusammeln. Außerdem erzählten sie, dass der Film auf dem gleichnamigen Buch von Jakob Martin Strid basiert. Allerdings haben sie zu der eigentlichen Geschichte noch eine Menge dazu gedichtet.

Und was sagen die Zuschauer?

Dass Martha und Wiebke begeistert sind, wissen wir ja bereits. Aber wie sehen das eigentlich die anderen Besucherinnen und Besucher? Die beiden Reporterinnen haben mal  rumgefragt.

  • Tjorven und Mia fanden den Film beide toll. Mia hat sich ein bisschen daran gestört, dass die Hauptfiguren Tiere und keine Menschen warnen. Tjorven hingegen ist es kaum aufgefallen, dass Sebastian und Mitcho Tiere waren. Auf zwei Beinen sind sie ja trotzdem gelaufen und auch Klamotten hatten die beiden Hauptfiguren an. Mia kannte die Geschichte bereits, weil sie das Buch zu Hause gelesen hat. Sie sagt: „Der Film war sogar noch besser als das Buch!“
  • Kolja mochte vor allem die beiden Hauptfiguren. Allerdings war der Film nicht ganz das, was er erwartet hatte. Die Geschichte, die im Film erzählt wird, weist nämlich ganz schöne Unterschiede zum Buch auf. Gefallen hat ihm der Film aber trotzdem.

Wir hatten einen tollen Abend. Wiebke und Martha fanden den Film spannend und witzig, so wie vermutlich auch der Großteil der Kinobesucher. Es gab jede Menge überraschende Wendungen und tolle Charaktere. Besonders lachen mussten die Mädels über die schrecklichen Piraten.

Also, bis ganz bald beim Teil 2 des Berlinale Reports!

 

Hier Gibt's den 2. Teil:

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Wer ist denn Mathilda?

Hallo! Mathilda hat von 2017 bis 2018 ein freiwilliges soziales Jahr bei kindersache gemacht. Mittlerweile ist sie aber kein Teil mehr des Teams. Viele Grüße, dein ks-Team.