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Da­ten­schutz­er­klä­rung, Im­pres­sum, Coo­kies – Was ist das al­les?

Das Impressum 

Jede Webseite oder Internetplattform, die von einem Unternehmen, einer Organisation oder einer Person betrieben wird, muss ein Impressum haben. In diesem sind Informationen über die Menschen, die denen die Webseite gehört, zu finden. Auf manchen Seiten heißt das Impressum einfach nur „Kontakt“. Es sollte auf der Webseite einfach für Kinder zu finden sein. Zu den Informationen, die im Impressum stehen müssen, gehören zum Beispiel: 

  • Wer die Seite betreibt, also der Name des jeweiligen Unternehmens, der Organisation oder der Person. 

  • Die Adresse des Unternehmens, der Organisation oder der Person. 

  • Angaben, mit denen man schnell Kontakt zu Anbietern und Anbieterinnen der Seite aufnehmen kann. Also eine E-Mail-Adresse und manchmal auch noch eine Telefonnummer. 

  • Informationen, die beweisen, dass das Unternehmen oder die Firma echt und von einer Behörde genehmigt ist. 

  • Auf manchen Seiten kann man zum Beispiel Nachrichten lesen oder andere Beiträge, bei denen man mehr über bestimmte Themen herausfinden kann. Dann muss im Impressum auch eine Person angegeben sein, die für alle Inhalte verantwortlich ist. 

Hier geht es zum Impressum von kindersache.de.

Cookies und die Datenschutzerklärung 

Viele Webseiten speichern auch Informationen über ihre Nutzerinnen und Nutzer. Das kann sehr unterschiedlich sein, wie viel das ist. Zum Beispiel, wie lange du dich auf der Website aufgehalten hast, welchen Browser du benutzt oder welches Betriebssystem du hast. Diese Daten werden zumeist nur für kurze Zeit gespeichert. Man nennt das auch Webanalyse. Damit wollen Webseitenanbieter Informationen haben, was gut genutzt wird und sie können analysieren, wie sie die Website verbessern können.  

Die meisten Webseiten verwenden dafür sogenannte Cookies (englisch für: Kekse). Cookies sind kleine Textdateien. Diese speichert eine Webseite auf deinem Gerät, wenn du dich auf ihr bewegst. Durch die Cookies wird zum Beispiel dokumentiert, welche Seiten du auf der Webseite besuchst. Wenn du nochmal auf dieselbe Webseite gehst, erkennt die Webseite anhand der Cookies auch dein Gerät. 

Fast jede Webseite fragt mit einem Cookie-Fenster ab, ob du erlaubst, dass Informationen von dir gespeichert werden. Dabei gibt es Unterschiede: es gibt technisch notwendige Cookies. Die müssen gesetzt werden, sonst würde die Webseite nicht funktionieren. Auf kindersache gibt es solche Cookies auch: sie speichern die Benutzerdaten, wenn man sich eingeloggt hat. Gäbe es sie nicht, müsste man sich immer wieder einloggen, sobald man einen neuen Beitrag klickt. 

Auf kindersache haben wir die Software Matomo, damit wir statistisch auswerten können, was die Besucherinnen und Besucher auf unserer Webseite anklicken. Dabei wird noch vor der Speicherung der Daten die IP-Adresse anonymisiert. Man kann die Daten also nicht zu dir zurückverfolgen.   

Aber natürlich muss es dir nicht gefallen, wenn Websites so viel über dein Verhalten auf ihnen wissen. Deswegen muss man als Nutzer oder Nutzerin zuerst ein Einverständnis geben, bevor Cookies gespeichert werden können. Damit Nutzerinnen und Nutzer wissen, wozu sie da eigentlich ihr Einverständnis erteilen, muss es auf der Webseite eine Datenschutzerklärung geben. Die muss einfach zu finden und in verständlicher Sprache geschrieben sein. In der Datenschutzerklärung steht zum Beispiel, welche deiner Daten warum gespeichert werden und ob sie an Außenstehende weitergegeben werden.  

Das hier ist die Datenschutzerklärung von kindersache.de.

Kontaktformular 

Wie man die Verantwortlichen für die Webseite kontaktieren kann, steht im Impressum. Darüber hinaus haben manche Webseiten aber auch noch ein Kontaktformular, über das man direkt dorthin schreiben kann. Beim Kontaktformular gibt es in der Regel einzelne Textfelder für deinen Vornamen und Nachnamen, deine E-Mail-Adresse und deine Nachricht. 

Hier findest du das Kontaktformular von kindersache.de.

Wenn Webseiten diese Regeln nicht einhalten, kann es Geldstrafen für die Verantwortlichen geben.

Besondere Regelungen für Kinderwebseiten  

Webseiten, die speziell für Kinder gedacht sind, haben teilweise noch weitere Regeln aufgestellt. Die Regeln sind keine Pflicht, machen die Nutzung dieser Seiten für Kinder aber sicherer und angenehmer. Links zu Kinderwebseiten, die sich an diese Regeln halten, findest du auf Seitenstark.

Links zu fremden Webseiten 

Oft stehen auf Webseiten auch Links, die zu anderen Webseiten führen. Bei Kinderwebseiten ist es meistens so, dass man auf den Wechsel aufmerksam gemacht wird. Zum Beispiel zeigt einem ein Zwischenfenster, dass man jetzt die Seite verlässt. Das ist vor allem hilfreich, weil manchmal auch von Kinderseiten auf Seiten verlinkt wird, die nicht speziell für Kinder geeignet sind. Diese Seiten sind oft in Ordnung für Kinder, aber man kann nicht immer kontrollieren, was dort alles gezeigt wird. Durch das Zwischenfenster kannst du es einfacher vermeiden, aus Versehen Webseiten zu besuchen, die vielleicht noch nicht für dich geeignet sind. 

Werbung 

Werbung findet man oft im Internet. Was viele ärgert, hat auch einen Grund: So werden oft Webseiten finanziert. Von den Einnahmen wird die Redaktion bezahlt, der Webspace, technischer Support und vieles mehr. Einige Webseiten machen damit auch Gewinne. 

Auf vielen Kinderwebseiten wird auf Werbung verzichtet. Wenn es auf einer Kinderseite doch Werbung gibt, sollte sie immer klar als solche erkennbar sein und sich nicht mit den normalen Inhalten der Seite vermischen. Außerdem sollte es keine direkte Aufforderung zum Kaufen geben. Wenn die Seite einen Shop hat, sollte außerdem darauf hingewiesen werden, wenn gerade etwas gekauft wird und was das bedeutet. Und natürlich sollten dann die Produkte im Shop alle kinderfreundlich sein. Da Kinder im Internet nichts kaufen dürfen, richten sich die Shops immer an Erwachsene. 

Eine besondere Form von Werbung sind Gewinnspiele. Hier wird zwar auch ein Produkt beworben, weil es als Gewinn verlost wird. Aber es gibt keine direkte Kaufaufforderung und meistens verdienen die Betreiberinnen und Betreiber der Kinderseite auch kein Geld damit. 

Moderation 

Auf Kinderseiten (aber auch auf manchen Seiten, die nicht speziell für Kinder sind) werden Kommentarspalten, Chats oder Foren in der Regel moderiert. Das heißt, dass alles, was dort von den Userinnen und Usern der Website gepostet wird, vorher von einem Moderationsteam oder der Redaktion der Seite überprüft wird. Beiträge, die beleidigende, diskriminierende oder gewaltverherrlichende Inhalte oder zu private Informationen enthalten, werden gelöscht, bevor sie von der Community gesehen werden können. 

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Eure Kommentare

Toller Artikel, vor allem dann, wenn man sich noch nicht so gut im Internet auskennt . Ich wusste vieles aber schon. Im Artikel steht, dass jede Webseite oder Internetplattform, die von einem Unternehmen, einer Organisation oder Person betrieben wird, ein Impressum braucht. Meines Wissens nach stimmt das aber nicht ganz: Ich habe mich in dieses Thema auch schon einmal eingelesen und wie ich es verstanden habe, brauchen Seiten, die rein privaten oder familiären Zwecken dienen kein Impressum. Wie genau die Rechtslage jetzt ist, weiß ich aber nicht ganz genau, aber meines Wissens nach ist es so. Somit bräuchte also doch nicht jede Internetseite ein Impressum! LG LuckiGamer
Ich wusste das zwar schon, aber hilfreicher und wissenswertes Artikel.