Natur und Mensch

Indigene Bevölkerung und Naturprojekte

Naturverbundenheit und indigene Völker 

Indigene Völker leben seit sehr langer Zeit in bestimmten Regionen. Manche Gruppen leben sehr naturverbunden. Sie kennen die Tiere, Pflanzen, Wälder, Flüsse und Berge dort sehr gut. Ihr Wissen hilft dabei, die Natur und ihre Vielfalt zu schützen. Und dafür zu sorgen, dass viele verschiedene Arten (also Tiere und Pflanzen) gesund bleiben. 

Das Klima und die Natur zu schützen, ist eine große Aufgabe. An dieser Aufgabe müssen alle zusammenarbeiten. Viele internationale Forschungsgruppen sagen, es ist wichtig, indigene Völker mitzudenken. Also vor allem Menschen, die viel Wissen über die Natur haben. Deshalb arbeiten Menschen aus vielen Ländern zusammen, hören sich gegenseitig zu und wollen gemeinsam Lösungen finden.

Es gibt über 600 Projekte in mehr als 45 Ländern. Dort können indigene Gemeinschaften selbst entscheiden, was sie zum Schutz der Natur brauchen. Dafür erhalten sie Unterstützung. 

Das sind einige Projekte: 

Madagaskar

Indigene Gruppen haben das Recht, ihr Land selbst zu verwalten. Also können sie über ihr Land bestimmen. Sie entscheiden, wie sie die Wälder schützen und sogar können mehr Essen anbauen. Die Regierung hat ihnen dabei geholfen.  

Peru

Das Volk der Wampís lebt im Amazonaswald. Sie wissen, wie wertvoll ihre Wälder sind. Mit Hilfe konnten sie ihr großes Waldgebiet als Schutzgebiet registrieren. Jetzt zählt es zum weltweiten Schutz. Die Wälder helfen, das Klima zu schützen und Wasser in der Gegend zu halten. 

Senegal und Kenia

In diesen Ländern haben Menschen begonnen, altes Wissen über Heilpflanzen aufzuschreiben. Früher wurde dieses Wissen nur mündlich weitergegeben. Jetzt können mehr Menschen lernen, wie Pflanzen bei Krankheiten helfen können.  

Kamerun 

In diesem afrikanischen Land haben Frauen begonnen, Wälder wieder aufzubauen. Sie arbeiten zusammen in Gruppen und pflanzen neue Bäume, pflegen Baumschulen und legen Obstgärten an. So wachsen neue gesunde Wälder. Die Gruppe spricht auch mit Dorfvorsitzenden, damit alle verstehen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Dieses Projekt hilft Frauen, in ihren Dörfern ernst genommen zu werden und sich für andere einzusetzen. 

Alle diese Projekte zeigen: Wenn indigene Gruppen bei Entscheidungen mitmachen, kann die Natur besser geschützt werden. Sie kennen oft Wege, wie man Tiere, Pflanzen und Wälder gesund erhält. 

Viele Projekte entstehen vor allem durch die Idee weißer Menschen. Indigene Menschen werden erst danach in Projekte mit einbezogen. 

Deine Meinung

  • Ist super
    37
  • Ist lustig
    42
  • Ist okay
    36
  • Lässt mich staunen
    42
  • Macht mich traurig
    35
  • Macht mich wütend
    29

Eure Kommentare

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

eine sehr gute Wepsite 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Wie sind  da drauf gekommen, sowas zu machen  überrascht mich

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Warum steht da weißer Menschen ist das nicht rassistisch 

Hallo! 

Gut, dass du nochmal nachfragst. Rassismus ist etwas, was Schwarze Menschen, Personen of Color (PoC), Sinti und Roma oder indigene Menschen erleben. Rassismus wurde von weißen Menschen erfunden. Weiße Menschen haben viele Vorteile im Leben gegenüber von Rassismus betroffenen Menschen. Weiße Menschen können diskriminiert werden, aber keinen Rassismus erfahren. Informiere dich in unserem Artikel: Rassismus verstehen und über ihn reden | kindersache

Falls du noch Fragen hast, schreib uns gerne!

Viele Grüße
dein ks-Team