Natur und Mensch

Kör­per­spra­che – so viel ver­rät sie

Signale des Körpers

In jedem Gespräch sendest du deinem Gegenüber Signale aus – und das oftmals ohne es zu wissen. Deine Mimik (der Gesichtsausdruck) und Gestik (die Körperbewegungen) sagen Anderen manchmal genauso viel wie deine Worte. Mal mehr und mal weniger deutlich. Verrückt, oder? Man nennt das Körpersprache.

Wer gut sein Gegenüber im Gespräch beobachtet, erfährt eine ganze Menge über seine oder ihre Gefühle. Denn die werden manchmal ganz unbewusst preisgegeben.  

    Beispiele

    • Wohin schaust du? (dein Gegenüber an = aufmerksam, oft in die Ferne = gelangweilt oder verträumt)
    • Wie ist dein Gesichtsausdruck? (stirnrunzelnd = verärgert oder zweifelnd, lächelnd = interessiert)
    • Wie ist die Haltung? (verschränkte Arme = abwehrend, vorgebeugt = interessiert)
    • Wie sind Stimmlage und Sprechgeschwindigkeit? (schnell = aufgeregt, langsam = gelangweilt)

    Verschränkst du die Arme, dann signalisiert das eher Protest. Stützt du das Kinn auf die Hand, dann wirkt das verträumt. Alles, was du sagst, wird von deiner Körpersprache unterstrichen. Erzählst du ein trauriges Erlebnis freudestrahlend, dann wundert sich dein Gegenüber wahrscheinlich sehr. Er nimmt dich dann nicht ernst und denkt, dass du entweder lügst oder etwas nicht ernst Gemeintes erzählst.

    Der erste Eindruck

    Die Körpersprache ist vor allem beim ersten Treffen und Kennenlernen sehr wichtig. Denn der erste Eindruck, den man von jemanden hat, ist sehr prägend. Oftmals lässt man sich davon lenken und steckt Menschen in eine Schublade.

    Das Interessante daran ist, dass es weniger wichtig ist, was dein Gegenüber sagt. Viel wichtiger ist die Körpersprache, die Mimik, die Kleidung und die Sprechgeschwindigkeit und Dialekt.  Davon lassen wir uns leiten und entscheiden innerhalb von Sekunden, ob wir den Menschen mögen oder nicht.

    Austausch auch ohne Worte

    Mit Gestik und Mimik lassen sich viele Dinge auch ohne Worte „erzählen“. Vielleicht warst du schon mal im Ausland und konntest dich nicht so gut verständigen. Mit Händen und Füßen geht das schon irgendwie. Man kann Menschen, die nicht die eigene Sprache sprechen, also auch so verstehen. Doch Vorsicht: In einigen Kulturen haben Gesten auch andere Bedeutungen. So kann es leicht zu Missverständnissen kommen.     

    Genauso gut kann man sich auch mit Zeichen und Signalen mit hörbehinderten Menschen verständigen, ohne die Gebärdensprache zu kennen. Die Körpersprache spielt da eine sehr große und wichtige Rolle.

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