Natur und Mensch

Pfer­de­fak­ten Teil 2

Hallo zum nächsten Pferde Teil.

Wir hatten mit Putzen aufgehört.

Ein Pferd muss geputzt werden damit....

  1. es keine Pestizide bekommt
  2. der Schmutz unter dem Sattel nicht reibt
  3. man schnell merkt, ob ein Pferd kleinere Wunden hat.

Hauspferde muss man vor und nach dem Reiten freundlich putzen. Dafür braucht man folgende Bürsten:

  • Striegel für den groben Staub, Dreck und Haare
  • Kardätsche für feineren Staub
  • Wurzelbürste für die Beine
  • Mähnenkamm für Mähne
  • Hufkratzer, um die Hufe sauber zu halten

Der Schweif

Den Schweif verliest man mit der Hand, das bedeutet man sammelt den Dreck und Schmutz einzeln raus. Alle 4 Wochen darf der Schweif auch gewaschen werden. Übrigens: man darf den Schweif nicht bürsten, da man dabei zu viele Haare rauszieht und diese zu langsam nachwachsen.

Der Schweif ist zum Fliegen verscheuchen sehr wichtig, denn es gibt eine so genannte Pferdebremse. Diese ist sehr groß und wenn sie sticht, schwillt das bei Menschen und Tieren innerhalb kürzester Zeit an und muss dringend gekühlt werden.

Die Hufe

Der Hufkratzer hat ein Metallkratzer, mit welchem man den Dreck aus dem Inneren des Hufes kratzt. Mit dem Bürstchen auf der anderen Seite entfernt man dann die Reste.

Der Huf ist das, worauf das Pferd steht. Er besteht aus Horn und ist eigentlich der Mittelfinger von dem Pferden. Fasst man vorsichtig am Bein des Pferdes weiter hoch, spürt man 2 kleine Knubbel. Das sind zwei weitere Finger, beziehungsweise Zehen.

Die Hufe müssen einmal in der Woche eingeölt werden, da diese sonst zu trocken und brüchig werden. Und ein gespaltener Huf ist das letzte, was man möchte!!!

Es gibt verschiedene Krankheiten am Huf. Die gängigste ist Hufrehe. Das kommt oft von zu viel frischem Gras im Frühling, wenn das Pferd über den Winter kein Gras fressen konnte oder durfte. Hufrehe ist eine schwierige Krankheit, da das oft wochenlange Boxenruhe bedeutet.

Die Box

Die Box ist das Zuhause vom Pferd im Stall. Sie muss gut eingestreut sein, damit das Pferd sich nicht verletzt. Oft ist erst eine rutschfeste Matte und dann entweder Streu, Pellets oder Stroh. Das sind die drei gängigsten Arten.

In einer Box muss sonst noch eine Tränke, ein Heunetz und Trog sein. Außerdem ein Salzleckstein und, wenn man möchte, ein aufgehängter Ball zum Spielen. 

Die Tränke muss alle 2 Tage gesäubert werden und im Winter mindesten einmal täglich auf Frost getestet werden. Eine Tränke darf niemals einfrieren, da ein Pferd 30 bis 50 Liter Wasser pro Tag braucht.

Das war mein nächster Teil, es kommen wahrscheinlich noch ein paar.

Lies hier...

Natur und Mensch

Pfer­de­fak­ten Teil 1

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