Natur und Mensch

Pfer­de­fak­ten Teil 3

Hallo zu Pferdefakten Teil 3.

Wir waren bei der Box und ihren Fakten.

Die Box

Das Heunetz

Das Heunetz sollte so hängen, dass das Pferd im Stehen bequem daran kommt, ohne sich nach oben strecken zu müssen. Es darf aber auch nicht so tief hängen, dass das Pferd sich mit den Hufen darin verfängt. Das Pferd braucht, vor allem im Winter, wenn es nicht so viel Gras gibt, viel Heu.

Heu ist ganz einfach getrocknetes Gras. Manche Pferde reagieren auf den Staub im Heu allergisch, dann muss das Heu vor dem Füttern gewaschen, also ausgespült werden. 

Der Trog

Der Trog sollte in der gleichen Höhe wie das Heunetz angebracht sein. Er muss immer festinstalliert sein, damit das Pferd sich nicht verletzen kann. Im Trog werden hauptsächlich Zusatzfutter wie Müsli, Hafer oder Pellets gefüttert. Nicht immer ist solches Zusatzfutter allerdings nötig, vielen Pferden reicht Heu und Gras aus. Aus dem Trog kann auch gut Apfel oder Karotte gefüttert werden.

Der Salzleckstein

Ein Salzleckstein ist für Pferde sehr wichtig, da sie ohne Salz nicht überleben. Bei uns Menschen ist das genauso, nur dass wir das Salz schon durch unsere Nahrung aufnehmen, Pferde meist nicht. Der Salzleckstein sollte gut erreichbar aufgehängt oder festgemacht sein.

Achtung, oft schmecken nicht allen Pferden alle Salzlecksteine.

Ein Spielball

Vielen Pferden ist in der Box langweilig, da sie sich dort nicht beschäftigen können. Manche Pferde fangen dann an zu koppen. Das bedeutet, dass sie auf eine bestimmte Stelle immer wieder drauf beißen und dabei Luft schlucken. Das kann schnell zu einer Kolik führen. Bei einer Kolik hat ein Pferd starke Bauchkrämpfe, wälzt sich viel und beweist sich in den Bauch. Bei diesen Anzeichen muss ein Tierarzt geholt werden.

Bei Langeweile fangen manche Pferde auch an unruhig zu werden oder dauerhaft mit dem Kopf zu schlagen. Daher kann so ein Ball nützlich sein. Das diese aber oft aus Plastik sind, muss auf beste Qualität geachtet werden!!!

Die Koppel

Beschäftigung

Auch auf der Koppel, das ist die große Wiese zum spielen und fressen für Pferde, kann ein Spielzeug sein. Das ist vor allem nützlich, wenn kein anderes Pferd in der Nähe ist, was allerdings eine Ausnahmesituation sein sollte, denn Pferde sind Herdentiere, brauchen also Artgenossen um sich herum.

Wenn ein Pferd auf der Koppel alleingelassen wird, kann es durchdrehen, sich unterm Koppelzaun durchwälzen oder den Zaun klappt machen. 

Wenn du dein Pferd alleine hältst, was eigentlich nicht geht, kannst du ihm auch eine Ziege als Artgenossen hinstellen. Manche Pferde akzeptieren das. 

 Pferdegemeinschaft auf der Koppel

Wenn dein Pferd mit anderen auf die Koppel soll, gibt es einiges zu beachten.

 Zum Beispiel sollte ein Schecke (geflecktes Pferd) mindestens ein anderen Schecken in der Herde haben, denn diese Fellfarbe ist sehr selten. Außerdem gibt es noch andere Fellfarben wie: Rappe (schwarzes Pferd), Schimmel (weißes Pferd), Palomino (goldgelbes Pferd), Isabell (cremefarbenen Pferd), Fuchs (rotbraunes Pferd), Brauner (braunes Pferd mit schwarzem Langhaar).

Es gibt noch mehr, aber der Rest ist entweder sehr selten oder eine Unterart, wie zum Beispiel der Tobiano, Schecke. 

Außerdem sollte jedes Pferd mindenstens 10qm (Quadratmeter) Platz haben und es muss genug Wasser geben. Im Sommer ist ein Unterstand oder Baum für Schatten nötig.

Es gibt aber noch weitere Haltungsmöglichkeiten, welche ich dann im nächsten Teil erläuterte.

Liebe Grüße Ostwind H.

Achso, wenn ihr mal Fragen habt, fragt einfach in die Kommis, ich beantworte sie dann.

Ciao

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