Natur und Mensch

Wirbelsturm

Zyklon, Hurrikan, Taifun

Diese drei Wörter hast du vielleicht schonmal gehört. Sie bezeichnen im Grunde alle dasselbe. Es sind die Namen von Wirbelstürmen, die regelmäßig in den warmen Meeresregionen der Tropen und Subtropen über dem Meer entstehen. Die Begriffe unterscheiden einfach nur die Region, in denen sie vorkommen und zwar:

  • Ein Hurrikan bildet sich über dem Nordatlantik, also zwischen Europa und Amerika.
  • Über dem pazifischen Ozeans Asiens entsteht ein Taifun.
  •  Im indischen Ozean wird es ein Zyklon.

Diese Wirbelstürme treten nur in der Nähe des Äquators auf. Außerdem nur zu einer bestimmten Jahreszeit im Herbst, wenn das Wasser an der Oberfläche mindestens 26 Grad Celsius beträgt. Das passiert regelmäßig jedes Jahr. Das warme Wasser verdunstet sehr schnell und die warme und feuchte Gewitterluft steigt nach oben. Von außen strömt kalte Luft nach, die sich dann erwärmt.

Durch eine Kraft namens "Corioliskraft" wird die aufsteigende Luft zusätzlich in Drehung versetzt. Es entsteht ein Wirbel, der sich ständig vergrößert. Er dreht sich entgegen der Erddrehung. Wenn er auf Land trifft, wird er langsam schwächer.

Tornados und Windhosen

Tornados oder die kleineren Windhosen bilden sich auf dem Land. Auch sie brauchen Hitze und funktionieren fast nach dem gleichen Prinzip. Im Unterschied zu den Hurrikans bestehen sie jedoch nicht aus feuchter Luft. Sie entwickeln sich aus instabilen Gewitterwolken. Die Luft kühlt sich erst auf dem Weg nach oben stark ab und stürzt nach unten, so dass der bekannte Trichter entsteht.

Warum sind Hurrikans so gefährlich?

Erstens natürlich wegen des Windes. Der Hurrikan „Katrina“ im Jahr 2005 erzeugte Windgeschwindigkeiten von über 220 km/h (Kilometern pro Stunde). Wenn du schon mal beim Autofahren deine Hand aus dem Fenster gestreckt hast, dann wirst du merken, dass selbst bei 60 oder 70 km/h auf der Landstraße der Wind sehr stark ist. Auf der Autobahn bei 120 km/h reißt es dir bereits den Arm weg. Bei über 220 km/h wäre der Winddruck um ein Vielfaches größer. Dazu kommt noch das Wasser. Nicht nur, dass der Sturm eine Flutwelle vor sich her schiebt. Da die Wolken im Hurrikan mit Wasser vollgesogen sind, erzeugt er Regenfälle, die wie eine starke Dusche wirken und das Land unter Wasser setzen. 

Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala

  1. Stufe (schwach): ab 119 – 153 km/h
  2. Stufe (mäßig): ab 154 – 177 km/h
  3. Stufe (stark): ab 178 – 209 km/h
  4. Stufe (sehr stark): ab 210 – 249 km/h
  5. Stufe (verwüstend): ab über 250 km/h

Was kann man tun?

Man kann Wirbelstürme nicht verhindern. Die Menschen könnten jedoch verhindern, dass die Stürme so stark werden. Wie Fachleute sagen, heizt der hohe Energieverbrauch in Form von Benzin, Kohle und Öl die Erde auf. Das passiert nicht direkt, sondern durch die Abgase. Die sorgen dafür, dass die Sonnenstrahlen wie in einem Treibhaus die Luft aufheizen.

Das zweite Problem ist die dichte Besiedelung von Küsten und Landstrichen, die unter dem Meeresspiegel liegen. Gerade in Amerika, aber auch in Asien und Indien lassen sich mehr und mehr Menschen direkt an der Küste nieder. Manche Küstenbereiche, wie in Bangladesch, werden regelmäßig überflutet.

Deine Meinung

  • Ist super
    1650
  • Ist lustig
    1297
  • Ist okay
    1239
  • Lässt mich staunen
    1567
  • Macht mich traurig
    1103
  • Macht mich wütend
    1361

Eure Kommentare

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Echt super Webseite sehr hilfreich wenn man besondere Fragen hat Danke (:

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

super klasse

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Wow danke, hab eine eins bekommen auf mein Referat. Danke :D

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Sehr hilfreich danke !! :)

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

LOLOLOL

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

sehr gute webseite:-)

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

hallo ihr lieben

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

hallo, gute website echt lehrreich! thx <3

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Hervorragende, informative Seite! Wirbelstürme sind schon etwas recht faszinierendes... Ich könnte mich stundenlang mit der Luftbewegung in den Tropen beschäftigen, wenn meine Erzeugerin mich nicht zur Gartenpflege nötigen würde. Nichts gegen Gartenpflege! Auch das Thema Vegetation beschäftigt mich sehr. Dabei hat man viel Zeit um die Natur um sich herum zu beobachten. Meine Lieblingswolkenart ist die Cumulus.
Habt noch einen recht angenehmen Tag und beobachtet einfach mal die Umwelt die euch umgibt. Ich verspreche euch, ihr werdet bemerken wie fesselnd unsere Erde sein kann. RETTET DEN PLANETEN!

Profilbild von Gast Profilbild von Gast

Eine Frage habe ich, auf gar keiner Seite wird meine Frage beantwortet. Vielleicht kann es aber jemand hier. Meine Frage:" Die Vorwarnzeit eines Hurikans" Ich hoffe jemand kann mir meine frage beantworten darüber wäre ich sehr froh Bis Dann Liebe Grüße Inès



[Anmerkung der Redaktion: Hallo! Was genau ist denn deine Frage? Möchtest du wissen, was genau eine Vorwarnzeit eines Hurrikans ist? Sollte es dir darum gehen, hier die Antwort: Es kann gemessen werden, ob und ungefähr wann ein Hurrikan, also ein starker Wirbelsturm, auftreten kann. Dazu werden Atmosphäre und der Ozean mit Hilfe spezieller Geräte überprüft. Die Warnungen werden dann an die dort lebenden Menschen herausgegeben, damit die sich rechtzeitig vor dem Hurrikan in Sicherheit bringen können. In den Warnungen wird dann auch gesagt, wie viel Regen erwartet wird, wie hoch das Wasser ansteigen kann und wie stark der Luftdruck ist. Man unterscheidet zwischen Vorwarnung, bei der ein Hurrikan innerhalb der nächsten 36 Stunden auftreten kann und einer Warnung, bei es innerhalb der nächsten 24 Stunden passieren wird. Viele Grüße, dein ks-Team]