Panorama

Was ist nach­hal­ti­ge Mo­de?

    Kaufverhalten

    Wir kaufen und kaufen – doch brauchen wir die Sachen überhaupt? Nein, doch viele Menschen haben das Bedürfnis Shoppen zu gehen. Denn es ist mit positiven Gefühlen verbunden. Die Deutschen kaufen im Durchschnitt etwa fünf Kleidungsstücke im Monat. Das ist krass viel, wenn man das auf alle 80 Millionen Menschen in Deutschland hochrechnet!

    Greenpeace hat eine Studie zum Konsumverhalten durchgeführt. Dazu wurden 1.000 Frauen im Alter von 18-40 Jahren befragt: Etwa 60 % der Frauen besitzen zu viel Kleidung. 50% hingegen besitzen zu viele Schuhe. Auch von Taschen und Accessoires haben 45% der Frauen zu viel in ihrem Kleiderschrank.

    Fast Fashion - billig und schnell

    Mittlerweile geht es vielen Menschen nur noch darum, viel und so günstig wie möglich zu kaufen. Das ist aber echt gar nicht gut für unsere Umwelt. Die meisten Anziehsachen, die wir kaufen, werden „Fast Fashion“ genannt. Fast Fashion ist Mode, die schnell und somit auch unter schlechten Bedingungen produziert wird.

    Große Unternehmen wie H&M, Zara oder Primark versuchen ihre Kleidung so schnell und so billig wie möglich zu verkaufen. Die Produktion findet dann zum Beispiel in Bangladesch statt. Dort verdienen die Menschen extrem wenig, sie arbeiten auch lang und hart. Wenn die Firmen billig produzieren bedeutet das mehr Gewinn (also Geld) für sie.

    Vor allem bleiben die Fast-Fashion-Teile auch gar nicht so lange im Kleiderschrank. Die Qualität ist nämlich oft nicht so gut. Billig produzierte Ware geht oft schnell kaputt, leiert aus oder sieht schnell nicht mehr schön aus.

    Slow Fashion ist nachhaltige Mode

    Slow Fashion wird auch nachhaltige oder grüne Mode genannt. Sie steht für gute Qualität und Anziehsachen, die länger im Kleiderschrank hängen. Mittlerweile gibt es sehr viele nachhaltige kleine Läden, die ihre Produkte nachhaltig produzieren. Im Internet kannst du dich sehr gut drüber informieren, welche Marken nachhaltig sind und welche nicht.

    Nachhaltige Mode beschreibt die Bekleidung, die bei der Produktion weder Mensch noch Tier schaden. Das bedeutet, dass…

    • die Materialien aus einem biologischen Anbau sind,
    • keine oder wenig Chemikalien und weniger Wasser und Energie zu Verarbeitung genutzt werden,
    • es faire Bedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt (z.B. keine Kinderarbeit, richtige Arbeitszeiten, faire Bezahlung) und
    • die Transportwege nicht sehr lang sind. 

    Upcycling

    ein Kerzenhalter aus einer Glasfalsche

     

     

    Zu den Trends gehört mittlerweile auch das „Upcycling“. Es ist das Recycling von alten Kleidungsstücken. Diesen alten Kleidungsstücke peppt man in irgendeiner Form wieder auf oder bearbeitet sie so lange, bis etwas Neues entsteht. Bei Upcycling geht’s nicht immer nur um Klamotten. Man kann auch Gegenstände nehmen, zum Beispiel kann man aus Glasflaschen schöne Kerzenhalter gestalten.

    Tipps für unsere Umwelt:

    • Nachhaltige Mode kaufen
    • Second-Handshops oder Flohmärkte besuchen
    • Nicht alles gleich wegschmeißen, sondern die Anziehsachen reparieren
    • Veranstalte doch mal eine Tauschparty mit deinen Freundinnen und Freunden
    • Upcycling von Klamotten
    • Nur das Nötigste kaufen

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    Eure Kommentare

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    das ist nich gut
    Profilbild von Gast
    es ist schon traurig