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Das Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa soll in Japan wieder benutzt werden. Es ist das größte Atomkraftwerk der Welt. Die japanische Regierung hat sich dafür entschieden, damit der Strom in Japan günstiger wird. Denn zurzeit wird viel Strom aus dem Ausland geholt. Das ist teuer. Außerdem sieht die Regierung Strom durch Atomkraft als umweltfreundlich. Deshalb gibt es das Ziel, bis 2030 doppelt so viel Strom aus Atomkraftwerken zu erzeugen.
Viele Menschen in Japan finden die Pläne der Regierung gut. Andere sehen das Thema Atomkraft eher kritisch. Das liegt an der Katastrophe in Fukushima aus dem Jahr 2011. Dort wurde ein Atomkraftwerk durch einen Tsunami (eine riesige Flutwelle) beschädigt. Es gelang viel radioaktive Strahlung in die Umgebung. Die ist für die Natur, Tiere und Menschen sehr gefährlich. Es gab Tote und viele Menschen, die ihr zuhause verloren haben. Nach dem Unglück in Fukushima wurden alle Atomkraftwerke abgeschaltet. Einige wurden aber in den letzten Jahren wieder in Betrieb genommen.
In einem Atomkraftwerk werden die Atomkerne von Uran gespalten. Dabei wird Wärme freigesetzt, die man als Energie benutzen kann. Anders als bei Energie aus Kohle, wird dabei nichts verbrannt. Deshalb kommt kein CO2 in die Luft. Uran ist ein chemisches Element, dass radioaktiv ist. Das heißt, dass es beim Zerfall eine Strahlung abgibt. Die ist sehr gefährlich für Menschen. In Atomkraftwerken versucht man deshalb, Menschen gut vor radioaktiven Sachen zu schützen. Ob Atomkraft in Japan sicherer und umweltfreundlicher als andere Methoden ist, ist umstritten.
Was denkst du über Atomkraft?
Oje, die Arme Umwelt...
Ich finde den Beitrag echt spannend. Wie groß war der Tsunami?
Hallo!
Die höchsten Wellen waren zwischen 13 bis 14 Metern hoch.
Viele Grüße dein ks-Team