Nachrichten

EU-Menschenrechtspreis geht an Journalisten und Journalistin in Haft

Journalist und Journalistin geehrt für Einsatz für die Demokratie

Das Europäische Parlament hat heute bekanntgegeben, wer den Sacharow-Preis für Menschenrechte bekommen wird. Gewonnen haben der belarussische Journalist Andrzej Poczobut und die georgische Journalistin Msia Amaghlobeli. Beide sind Symbolfiguren im Kampf für Freiheit und Demokratie in ihren Ländern. Sie kritisieren offen ihre Regierungen. Dafür wurden beide verhaftet. Poczobut wurde zu acht Jahren Haft in einer Strafkolonie verurteilt. Sein Zustand ist ungewiss. Amaghlobeli hat eine zweijährige Gefängnisstrafe bekommen.

Der Sacharow-Preis und seine Finalisten und Finalistinnen

In die finale Runde haben es auch Journalisten und Journalistinnen sowie Helfende in Palästina und anderen Konflikten geschafft. Außerdem kamen serbische Studierende in das Finale. Sie hatten eine landesweite Protestbewegung gestartet, nachdem eine vernachlässigte Bahnhofshalle in Serbien eingestürzt war.

Der Sacharow-Preis ehrt seit 1988 jedes Jahr Menschen oder Organisationen, die sich auf der ganzen Welt gegen Unterdrückung und für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Vorgeschlagen werden die Menschen vom Parlament der Europäischen Union. Er wird am Ende des Jahres in Straßburg verliehen. Das Preisgeld beträgt 50.000 Euro.

Hast du schonmal von dem Preis gehört?

Deine Meinung

  • Ist super
    62
  • Ist lustig
    52
  • Ist okay
    55
  • Lässt mich staunen
    55
  • Macht mich traurig
    45
  • Macht mich wütend
    48

Eure Kommentare

Ich habe noch nie etwas von dem Preis gehört. Aber ich finde ihn gut. 

Es ist so traurig das es in manchen Ländern keine Pressefreiheit gibt, oder sie nicht eingehalten wird.