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Jugendproteste für eine bessere Zukunft

Jugend protestiert für eine bessere Zukunft 

Am Wochenende sind in vielen deutschen Städten tausende junge Menschen auf die Straße gegangen, um für ihre Rechte zu demonstrieren. Die Jugend-Initiative „GenZ regelt“ hatte in 30 Städten dazu aufgerufen. Gen Z steht für Generation Z und bezeichnet alle jungen Menschen, die um das Jahr 2000 geboren sind. Die Jugendlichen fordern vor allem mehr Geld für gute Schulen und dass das Leben bezahlbar bleibt. Auch für Klimaschutz und gegen die Wehrpflicht wurde demonstriert. Sie finden, dass sich in der Politik bisher viel zu wenig verändert hat.

Die große Mehrheit der Demonstrationen verlief friedlich. Später in der Nacht kam es an einigen Orten dann doch noch zu Krawallen: Dabei wurden Läden beschädigt und Gegenstände auf Polizisten geworfen. Solche Gewaltausbrüche machen viele Menschen traurig und besorgt, weil friedlicher Protest viel besser ist. 

Die Politik nimmt Proteste ernst 

Die Regierung reagiert auf diesen großen Jugendprotest.  Bildungsministerin Karin Prien findet die Forderungen der jungen Menschen wichtig. Sie betonte, dass ihre Wünsche von der Politik gehört werden. Auch die Bundesregierung lobte den friedlichen Protest. Sie machte aber gleichzeitig klar, dass gewalttätige Personen hart bestraft werden müssen.  

Frankreich und die Angst vor Gewalt 

Als Vorbild für die Proteste dient das Nachbarland Frankreich. Dort gab es bereits seit vielen Wochen große Jugendproteste. Die französische Regierung zählte auch am Samstag 320.000 Demonstranten. Die Forderungen der Jugendlichen hatte dort großen Erfolg: Die Regierung hat inzwischen eingelenkt und verspricht Milliarden Euro für die Bildung, neue Lehrerstellen und ein besseres Computersystem für die Anmeldung an Universitäten. 

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