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„Vier zau­ber­haf­te Schwes­tern“ – In­ter­views zum Film

Interview mit Leonore von Berg (11), Lilith Julie Johna (12) und Laila Marie Noelle Padotzke (15)

Von links nach rechts: Olivia, Laila, Johanna, Lilith, Leonore

Ihr spielt die Hauptrollen im Film „Vier zauberhafte Schwestern“. Worum geht es da und welche Rollen spielt ihr?

Leonore: In dem Film geht es um vier Schwestern Flame, Flora, Marina und Sky und sie alle haben ein Element. Es ist Skys 9. Geburtstag und sie erfährt, dass sie eine Kraft hat und will das natürlich allen erzählen. Aber das darf sie nicht, weil es ein Geheimnis ist. Unten im Keller entdecken die Schwestern eine Windrose. Glenda ist eine Verwandte und sie will die Windrose für sich haben. Denn mit ihr kann man die Welt beherrschen. Die vier Schwestern müssen zusammenhalten, um gegen Glenda zu kämpfen. In diesem ganzen Chaos haben sie noch gleichzeitig einen Tanz- und Singwettbewerb, wo sie unbedingt gewinnen wollen. Vor allem Marina. Es kommt zum Streit, weil Flame die Windrose beschützen möchte, aber Marina den Gesangswettbewerb gewinnen will.

Laila: Ich spiele Flame, sie ist die größte der vier Schwestern und trägt deswegen auch eine gewisse Verantwortung. Das weiß sie auch, deshalb ist sie manchmal auch sehr energisch.

Lilith: Flora ist einfach toll finde ich, sie ist liebenswürdig, offen aber auch gleichzeitig zurückhaltend und  sie versteht jeden. Natürlich, sie kann zaubern, aber eine andere große Gabe von ihr ist, ihr Verstehen und ihr Zuhören.

Leonore: Also Sky ist eine sehr quirlige Person aber sie ist auch gleichzeitig liebenswert in ihrer eigenen Weise. Sie sagt immer ihre Meinung raus, egal ob das jetzt irgendwem schadet.

 

Was waren eure persönlichen Highlights während des Filmdrehs?

Laila: Also ich fand den ganze Dreh magisch, aber besonders aufregend fand ich die Zeit, in der wir in den Studios in Belgien waren. Dort mussten wir fast nichts vor dem Green Screen drehen, weil die Räume, wie zum Beispiel das Rosenzimmer, tatsächlich extra gebaut wurden.

Leonore: Meine zwei persönlichen Highlights waren mein (also Skys) Zimmer zu sehen. Und ich fliege ja am Ende und da wurde ich mit so Seilen hoch gezogen und musste da ganz viel machen und das war cool. Das hat Spaß gemacht!

Lilith: Mir hat auch der ganze Dreh einfach richtig Spaß gemacht. Meine Highlights waren vor allem die Pausen, nicht weil ich da frei hatte, sondern weil alle Leute am Set waren einfach so toll. Auch die berühmten Schauspieler waren einfach bodenständig und total nett. Das war das Schönste, mit denen ins Gespräch zu kommen. 

 

Wie sehr musstet ihr euch verstellen, um in die Rolle zu schlüpfen? Habt ihr irgendwelche Eigenschaften bei der Rolle wieder erkannt, die ihr auch habt?  

Lilith: Ich glaube, jeder von uns hat irgendeine Flame, Marina,  Flora oder Sky in sich. Ich habe schon großen Anteil Flora. Meine Flora musste einfach raus kommen und musste einfach präsent sein. In der Drehzeit war ich einfach Flora. Alle Entscheidungen, die ich getroffen habe, habe ich einfach mit Floras Gehirn getan und dadurch ging es irgendwie.

Leonore: Ich habe mich in der Rolle gesehen. Ich bin auch ein sehr lauter und quirliger Mensch. Das einzige worin Sky und ich uns unterscheiden ist: Wenn Sky in einen neuen Raum kommt begrüßt sie alle und tut so als wären sie seit 10 Jahren befreundet. Ich bin dann eher zurückhaltend. Und Sky sagt immer ihre Meinung, egal ob das irgendwem schadet. Ich bin eher eine Person, die dann auch auf die anderen Leute guckt und guckt, wie es denen dann damit geht.

Laila: Also Flame ist sehr impulsiv. Sie spiegelt das Element Feuer wirklich wieder. Ich wollte irgendwie immer schon ein taffes Mädchen spielen. Ich mag Mädchen, die stark sind. Flame tanzt auch ein bisschen aus der Reihe. Sie macht sich nichts aus Mode und zieht einfach an was sie will.

 

Könnt ihr uns mal erzählen, wie so ein Filmtag abläuft?

Leonore: So sechs bis sieben aufwachen und dann fertig machen und frühstücken, alles ganz normal. Und dann von sieben bis acht Abholzeit. Der Fahrer fährt dich dann zum Set. Und dann ist erstmal so eine Stunde Maske und Kostüm. Und dann geht’s eigentlich schon los. Nachdem eine Szene gedreht wurde hatten wir erstmal Pause, weil auch oft Umbau war. Nach der Hälfte gab es eine Mittagspause und dann ging es weiter. Man hat sich darauf gefreut, die Zeit ist im Flug vergangen. Am Abend wurde man wieder abgeholt und ist wenn es ein Schwimmbad gab noch schwimmen gegangen und dann ins Bett. Man war so kaputt.

 

In der Zeit des Drehs -  geht ihr da zur Schule?

Laila: Ich bin auf einer Montessori Schule, da ist das ein bisschen lockerer. Ich habe vier Wochen vor den Sommerferien gedreht und noch vier Wochen in die Sommerferien rein. Also ich wurde vier Wochen freigestellt.

Leonore: Ich habe zwei Wochen von der Schule verpasst. Und dann wieder die erste Woche. Ich fand es toll, dass es in den Sommerferien war, weil ich hätte nicht gerne so viel Schule verpasst.

Lilith: Ja bei mir war es auch, ich habe drei Wochen Schule verpasst. Die letzte Woche ist immer die tollste im Jahr, das war ein bisschen schade. Dass ich die erste Woche verpasst habe war jetzt nicht so schlimm.

 

Interview mit Katja Riemann

Wir mit Katja Riemann

Uns ist eine Szene besonders im Gedächtnis geblieben: Wenn sich Glenda aufgeregt, kommen Kröten aus ihrem Mund. Wie war das für Sie und wie wurde das gefilmt?

Katja Riemann: Das finden alle gut. Sven Unterwaldt, der wunderbare Regisseur, hat ein Tutorial aufgenommen, wie man den Mund öffnen muss und in welcher Form, damit man die Kröten hinein animieren kann. Die sind nämlich komplett animiert. Ich gebe es ehrlich zu, ich hab mich immer geschämt, das zu machen. Das war wie Schluckauf mit offenem Mund, nur nach vorne. Ich hab das allein im Hotelzimmer geübt, dafür sah es dann am Ende auch richtig gut aus. Die Kröten, die dann daraus kamen, haben wir geworfen, nicht aus größer Höhe, also es ist keiner Kröte etwas passiert.

 

Sind Sie denn noch aufgeregt vor einem Filmdreh?

Katja: Nee, war ich auch ehrlich gesagt noch nie. Ich hatte immer Panik vor Theater, aber beim Film habe ich diese schöne Aufregung, ein angenehmes Lampenfieber.

 

Wie war es für Sie, die Böse zu schauspielern?

Katja: Ich hab vor vielen Jahren den Film „Bibi Blocksberg“ gedreht und da hab ich die Mutter von Bibi gespielt, die eine gute Hexe war. Die Kinder mochten mich gerne, weil die böse Hexe auch fast zu gruselig war. Aber nun bin ich endlich alt genug, auch die böse Hexe zu spielen.

 

Bereiten Sie sich irgendwie besonders vor? Ein Ritual vor dem Filmdreh?

Katja: Ich passe auf mich auf, schlafe genug und trinke keinen Alkohol. Das Wichtigste: Ich bereite mich einfach richtig gründlich vor. Der größte Teil für eine Figur ist die Vorbereitung. Je mehr du dich vorbereitest und genau weißt was du tun musst, umso sicherer bist du dann am Set. Es gibt Szenen von mir, in denen ich mit einem französischen und einem russischen Akzent spreche. Das stand nicht im Skript, sondern kam von mir. Und sowas klappt nur mit genug Vorbereitung.

 

Wie ist es für Sie mit Kindern zu schauspielern?

Katja: Es ist wunderbar. Wir hatten gar nicht so viele Szenen zusammen, die Kinder und ich. Mein Hauptpartner war Justus von Dohanyi. Die Mädchen sind alle so entzückend, tolle Kinder und sind super pfiffig. Ich liebe Kinder. Ich hätte eigentlich gerne viele Kinder gehabt, aber mit meinem Job geht das leider nicht.

Vielen Dank für das Interview!

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Eure Kommentare

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ich finde es toll
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ich habe schon den film gesehen er ist sehr toll 
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Stimmt, ich liebe die Bücher! 
Hat das etwa noch niemand gelesen? Ich bin die erste die eine Meinung hinterlässt. Ich finde das Interview superund will mir den Film unbedingt angucken. Ich habe fast alle Bände aus der Buchreihe gelesen oder gehört. Die sind super!