Natur und Mensch

Fri­days for Fu­ture - Was steckt da­hin­ter?

Schüler für den Klimaschutz

Die Fridays-for-Future-Bewegung geht um die Welt und sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. In mittlerweile 40 Ländern und 230 deutschen Städten ziehen regelmäßig Tausende  Schülerinnen und Schüler durch die Straßen. Sie fordern eine bessere Klimapolitik. Die Kinder und Jugendlichen sind sich bewusst, dass sie es sind, die dem Klimawandel in ein paar Jahrzehnten ausgesetzt sein werden. Sie kämpfen für ihre Zukunft. Noch immer wird viel zu viel CO2 produziert und die Ressourcen der Erde werden ohne Pause abgebaut. Die Temperaturen und der Plastikanteil im Meer steigen. Und trotzdem tun die Politiker nichts, um diese Entwicklung aufzuhalten. So sehen das zumindest die Streikenden, angeführt von Greta Thunberg. Die sechzehnjährige Schwedin ist seit Wochen in der Presse. Seit dem 20. August 2018 steht sie regelmäßig vor dem Parlament in Stockholm und demonstriert für eine bessere Klimapolitik. Anfangs noch alleine, wird sie mittlerweile von Tausenden Schülerinnen und Schülern weltweit unterstützt.

Das große Ziel

Die Schülerinnen und Schüler, die freitags regelmäßig auf die Straßen gehen, haben ein großes Ziel. Alle sollen mitbekommen, wie wichtig der Klimaschutz ist! Das Schwänzen ist eine drastische Maßnahme, um endlich auf das große Klimaproblem aufmerksam zu machen.
Die weltweiten Demos richten sich aber vor allem an die Politiker. Denn sie sind es, die mit einer neuen Klimapolitik wirklich etwas verändern können.
In den letzten Jahren hat sich die Regierung nicht genug für den Klimaschutz eingesetzt und ihre Pflichten vernachlässigt, finden die Kinder- und Jugendlichen. Riesige Firmen verpesten die Umwelt mit ihren Abgasen, im Supermarkt gibt ein Überangebot an Plastik und noch immer sind Dutzende Kraftwerke in Betrieb. Das muss sich ändern!

Die Forderungen

  • Ganz oben auf der Liste der Forderungen steht die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Fast alle Länder der Welt verpflichteten sich 2015, den Temperaturanstieg der Erde unter 2°C zu halten. Doch in vielen Regionen ist der CO2 Ausstoß noch immer viel zu hoch. Wissenschaftler sagten bereits voraus, dass man eigentlich eine Temperatursenkung von 1,5°C anstreben sollte. Die vereinbarten 2°C reichen längst nicht mehr aus, um die Folgen des Klimawandels aufzuhalten. Die Schülerinnen und Schüler wollen also dafür sorgen, dass in ihrem jeweiligen Land weniger CO2 verbraucht wird!

 

  • Ein Windpark in Rumänien.

    Auch der Braunkohleabbau spielt eine große Rolle in den Protesten.
    Braunkohle ist ein fossiler Brennstoff, der tief unter der Erde abgebaut wird und zur Erzeugung von Energie verwendet wird. Die Förderung ist jedoch sehr umweltschädlich.
    Deshalb fordern die Kinder und Jugendlichen den sofortigen Kohleausstieg. Das bedeutet, weder Kohle abzubauen noch sie zu verwenden.
    Stattdessen wünschen sich viele, auf erneuerbare Energien, wie Wind-, Wasser oder Solarenergie umzusteigen. Dieser Ressourcen sind nämlich unbegrenzt und ihre Förderung ist nicht umweltschädigend.

 

  • Neben den Forderungen zu einer besseren Klimapolitik demonstrieren die Schülerinnen und Schüler auch für eine Absenkung des Wahlalters. Das würde bedeutet, dass man bereits mit 16, statt mit 18 wählen darf. So hätte die jüngere Generation mehr Möglichkeiten sich an der Politik zu beteiligen und kann dafür sorgen, dass auch ihre Meinung ernst genommen wird. Denn immerhin haben alle Kinder das Recht auf Mitbestimmung und Partizipation!

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Eure Kommentare

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ist eigentlicg ganz ok  
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ich finde es doof  
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Ich finde Fridays for Future eigentlich ganz gut    
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