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Was ist Geo­ca­ching?

Schatzsuche mal anders

Beim Geocaching gehst du auf eine Art Schnitzeljagd oder Schatzsuche. Nur, dass keine Schatzkiste gesucht wird, sondern Caches (engl. für geheimes Versteck). Das sind kleine Dosen, in denen sich ein Logbuch befindet. In das Logbuch kannst du deinen Namen eintragen und wann du den Cache gefunden hast. In den Caches auch kleine Tauschgegenstände zu finden.

Das Spannende am Geocaching ist, dass die Caches  an sehr ungewöhnlichen Orten gut getarnt versteckt sind. Sie können im Wald auf einem Baum, unter einer Wurzel oder unter einem Stein oder in der Stadt an einsamen Plätzen zu finden sein. Meistens sind die Caches mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Nur wer die richtigen Koordinaten hat, kann den Cache auch finden.
 

Wie wird gesucht?

Beim Geocaching wird mit GPS-Koordinaten gesucht. GPS bedeutet „Global Positionierung System“ (auf Deutsch: weltweites System zur Positionsbestimmung). Geocacher versuchen mithilfe der Koordinaten den kleinen Schatz zu finden. Doch was sind Koordinaten? Vielleicht hast du auf einem Globus schon einmal ein Gitternetz gesehen. Sie stellen die Längen- und Breitengrade unserer Erde dar. Für die Bestimmung eines Standortes sind die ganz wichtig. Per GPS kannst du deinen Standort bestimmen. Das Signal wird zu einem Satelliten gesendet – und sendet die genauen Koordinaten (Längen- und Breitengrad) zurück.

Wer Geocachen gehen will, braucht also einen Standort und die richtige Technik. Am besten ist ein GPS-Gerät geeignet. Ein Smartphone ist aber auch ausreichend. Mit einer speziellen Geocaching-App bist du auch gut gerüstet. Den Standort für einen Cache in deiner Nähe findest du im Internet. Es gibt leichte und schwere Cache-Verstecke. Um einen schweren Cache zu bergen, braucht man besondere Dinge, wie eine Kletter- oder Tauchausrüstung. Manche Koordinaten sind auch nur durch schwere Rätsel herauszubekommen. Versuche es erst einmal mit einem leichten Cache. Gib die Koordinaten in das Gerät ein und schon kann es losgehen!

Geocaching-Regeln

Geocacher sind in geheimer Mission unterwegs. Außenstehende sollen nicht mitbekommen, wo etwas versteckt ist. Mach niemanden auf den Cache aufmerksam, wenn du ihn gefunden hast. Das Allerwichtigste ist aber: wenn du dich ins Logbuch eingetragen hast, dann verstecke den Cache wieder gut an derselben Stelle. Denn auch andere Geocacher sollen die Möglichkeit haben, den Schatz zu finden. Wenn du einen beschädigten Cache findest, dann melde es auf der Website oder versuche ihn nach Möglichkeit zu reparieren.

Geocaching ist das Hobby vieler Menschen. Sie haben Freude am Draußensein, Suchen und Knobeln. Im Internet gibt es die notwendigen Informationen, die du mit deinen Eltern suchen kannst. Dort kann auch jeder einen Cache mit den Koordinaten einstellen. Das Hobby funktioniert nur, wenn viele mitmachen, nichts zerstören und sich auch andere Verstecke für eigene Caches ausdenken.

 

Hast du Lust bekommen, das Hobby mal auszuprobieren? Oder warst du sogar schon mal auf einer Geocaching-Tour?

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Eure Kommentare

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Hört sich spannend an 
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ea ist lustig und macht spaß!
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Geocaching ist spannend und interessant. 
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Super ich suche mir gleich Koordinaten !
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Um auf die Frage vom 25.03.18 zu antworten: Liebe Redaktion, da habt Ihr aber nicht gründlich recherchiert. Ansonsten hättet Ihr gewusst, dass solche Personen "Muggel" genannt werden.
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Super unnötig 
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Wie werden die Außenstehende beim Geocaching genannt ?
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Ich gehe oft und gerne geocachen.