Atommüll-Endlager: Fünf Bundesländer sind raus
Wohin mit dem Atommüll?
Deutschland sucht ein geeignetes Gebiet, in dem der radioaktive Atommüll gelagert werden kann. Seit 2020 wird nach einem Ort gesucht. Damals kam ein Viertel der Fläche Deutschlands als mögliches Endlager infrage. Jetzt hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) neue Informationen veröffentlicht. Die Bundesländer Berlin, Sachsen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sind nun ausgeschlossen. Es bleiben nur noch weniger als 5 % der gesamten Fläche Deutschlands übrig. Mögliche Gebiete liegen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg sowie in kleinen Teilen Schleswig-Holsteins und Nordrhein-Westfalens.
Herausforderungen bei der Endlagersuche
Die Suche nach einem geeigneten Endlager kann noch lange dauern. Die BGE untersucht mögliche Standorte und vergleicht sie miteinander. Dabei muss geprüft werden, ob die Orte alle wichtigen Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel muss der Atommüll dort mindestens eine Million Jahre lang vor Umwelteinflüssen geschützt werden können. Den Standort für ein Endlager können die Behörden jedoch nicht allein bestimmen. Auch die Politik und die Bevölkerung müssen einbezogen werden.
Der Bau kann erst beginnen, wenn ein Standort gefunden und genehmigt wurde. Ursprünglich sollte bis 2031 ein Standort gefunden sein. Die Suche wurde bis 2050 verlängert.
Wusstest du schon davor, was ein Endlager für Atommüll ist?