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Ge­setz: Mehr Schutz für In­sek­ten

Gesetz gegen Insektensterben

Umweltministerin Svenja Schulze hat gestern ein Gesetz im Bundestag durchgebracht. Vorher gab es viele Diskussionen um das neue Gesetz zum Schutz von Insekten. Nun muss heute noch der Bundesrat zustimmen. Seit Jahren spricht man vom Insektensterben. Es gibt immer weniger Insekten und auch weniger Insektenarten. Dabei sind Insekten enorm wichtig für die Natur. Sie sind Teil des natürlichen Kreislaufs: Sie befruchten Blüten, damit die Pflanzen Früchte tragen können und sind auch Futter für andere Tiere.

Schrittweises Verbot von Glyphosat

Betroffen vom Gesetz sind vor allem Landwirtinnen und Landwirte. Das Gesetz sieht ein schrittweises Verbot von Pestiziden vor. Vor allem das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist Gift für Insekten. Glyphosat soll bis Ende 2023 endgültig verboten werden. Bäuerinnen und Bauern können Geld vom Staat bekommen, wenn sie aufgrund des Verbots viele Verluste haben.

Das neue Gesetz schützt auch mehr natürliche Biotope, wo Menschen nicht eingreifen sollen. Besonders schädlich für Insekten sind Straßenbeleuchtungen, von denen nachtaktive Insekten angelockt werden. Man spricht hier von Lichtverschmutzung. Vor allem in Naturschutzgebieten soll es diese nicht mehr geben.

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Eure Kommentare

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Das ist sehr gut was die, da machen
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Guten Morgen wie geht es dir denn so 
Ich finde das sehr gut. Ich wusste gar nicht, dass Straßenlaternen für Insekten schlimm sind...
Super! Das finde ich gut! LG WitherstormLP