Eure Geschichten

Al­lein un­ter Wöl­fen (Ka­pi­tel 2)

Kapitel 2:

Rückblick:

Eines der 6 Wolfswelpen ist ein Nachfolger des anderen Rudels, das nur am Zerfleischen interessiert ist. Nun entschied das Rudel über Kiras Schicksal und Shila erzählte Mia von dem Urteil.

Die Entscheidung

Das was Shila etwa sagte war: „Kira muss, ohne einen anderen Wolf, den fremden Welpen zum anderen Rudel bringen und ihn ihnen aushändigen.“ Als Mia das hörte war ihr klar: Eigentlich wurde Kira damit dem Tode ausgeliefert.

Mit tränenverschmiertem Gesicht ging Mia schnurstracks zum liegenden Rudel, dort angekommen stand sie dort und schrie: „Wer sagt, dass Kira überhaupt daran schuld ist? Wenn ihr Kira schon dem Tode ausliefert, dann komme ich mit ihr!“ Die Wölfe verstanden Mia größtenteils. Kira schaute traurig und dankbar zu ihr auf, sie hatte ihren Kopf auf ihre verschränkten Vorderbeine gelegt. Die Wölfe fingen wieder an zu diskutieren. Danach spielte Shila wieder den Dolmetscher: „Sie finden es zwar schade, dich in so eine gefährliche Gegend zu schicken, aber haben deinen Vorschlag angenommen. Ihr könnt die Reise starten, wenn ihr bereit seid.“ Nach etwa einer halben Stunde waren sie bereit und gingen los. Zuerst mussten sie das 500 Quadratkilometer große Revier durchqueren. Sie hatten sich einen kleinen Vorrat mitgenommen, weil klar war, dass sie mehrere Tage bräuchten, um den Wald zu durchqueren. Sie hatten schon etwa 20 Kilometer geschafft, als die Dunkelheit heranbrach, zusammen setzten sie sich auf einen Felsvorsprung und beobachteten den Sonnenuntergang, denn keiner wusste, ob Kira nach nach dieser Tour immer noch leben würde. In der Nacht legte sich Mia neben Kira und den kleinen Welpen, aber anders als bei Shila war, dass sie keine Herzenswärme von sich gab, sondern kalte Angst und das Wissen, bald den letzten Atemzug zu atmen. Wie fast jede Nacht, träumte Mia den gleichen Traum.

Umzingelt

Nach mehreren Tagen kamen sie endlich am Rande des Reviers, des andern Rudels, an. Es schüttete und Gewitterte, was natürlich nichts damit zu tun hatte, dass sie gerade das Revier des anderen Rudels betreten hatten. Als sie viele Kilometer weiter gegangen sind, stellte Kira ihre Ohren auf, das Gewitter hatte aufgehört und es roch irgendwie moderig und verwesen. Mia war schon einmal hier gewesen, vor 6 Monaten, sie hatte Angst, große Angst. Ein paar Meter weiter lagen hier und da Knochen und überall war vertrocknetes schwarzes und frisches rotes Blut.

Und da stand sie, eine riesige, schneeweiße, majestätische und blutrünstige Wölfin, die wütend ihre Zähne fletschte. Mia viel auf, dass Karivana (Leiwölfin des andern Rudels) zwei unterschiedlich gefärbte Augen hatte, das eine war blau, das andere war bernsteinfarben. Wenn man genau hinschaute, konnte man noch einen letzten Rest, blutrotes, frisches Blut an ihren Zähnen erkennen. Plötzlich heulte sie auf und dann waren alle drei von 9 weißen Wölfen umstellt. Mia schluckte tief und sie hätte schwören können, dass Kira auch schluckte. Die Wölfe kamen immer näher und rückten ihnen auf die Pelle.

Was bisher geschah...

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Eure Kommentare

Spannend
MEGA!! Echt super krass!
Echt spannend...! 
Spannend,und echt cool!
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Spannend! 🤩 LG Dragnia!
Schaut auch mal bei meiner 2ten Geschichte, eine Gottheit namens Shaiwan, vorbei. Danke ;)