Eure Geschichten

De­tek­ti­ve an der Ar­beit #4

Erster Schultag vorbei

Am Nachmittag kam Franziska glücklich nach Hause. Ihre Mutter staunte. 
"Na wenn du dich nicht schnell an das Leben in den Bergen gewöhnt hast", meinte sie. Die 30-jährige konnte ja nicht ahnen, dass ihre Tochter vor genau vier Stunden ihre erste Freundin bekommen hatte. 
"Ja, das habe ich. Aber es gibt eine gute Nachricht und leider auch eine schlechte", erklärte Franziska ihr. 
Da schoss die Augenbraue des Vaters hoch. "Ach ja? Dann schies mal los!" 
Franziska erzählte ihnen die komplette Geschichte. Von Gloria, und der wunderschönen ersten großen Pause, und auch von dem Jungen aus der letzten Reihe, und dass Gloria erzählt hatte, dass die anderen Kinder auch so waren. 

"Na, da hast du ja echt Pech gehabt." Die Mutter schob sich noch eine Nudel in den Mund. 
"Gut doss uch ouf dos Gumnosium göhö", mampfte Lara mit vollem Mund. Franziska lächelte verschmitzt. 
"Damit musst du aber auch nicht immer so angeben", warf sie ihr zurück. 
"Man, musst ja nicht gleich so zickig sein..." Lara drehte sich genervt zum Vater um. 
"Papa? Wusstest du, dass Franzi zu Bianca "Halt die Klappe" gesagt hat?", fragte sie ihn. 
"Schatz, benutz diese Wörter bitte nicht. Vor allem nicht gegenüber Laras Freunden", mischte sich die Mutter in das Gespräch ein.  
"Na und? Nur ein mal! Außerdem war Bianca zu der Zeit in meinem Zimmer. In meinem! Sie hat halt genervt. Lara muss aber auch nicht immer gleich jeden verpetzen! Wusstest du, dass sie zu Jessi gesagt hat, dass sie scheiße ist? Seitdem redet sie nicht mehr mit mir!", schrie Franziska zurück. 
"Okay Kinder, das reicht jetzt. Ich werde mal mit Jessis Eltern sprechen. Am Telefon natürlich. Und an alle beide: Ihr sollt keine Schimpfwörter benutzen! Habt ihr das verstanden?" Der Vater lehnte sich weit über den Küchentisch. 

Gloria übernachtet bei Franzi

"Ja Papa", erwiderten Franziska und Lara im Chor. 
"Gut, und jetzt wieder zum Ursprünglichen. Lara hat mir erzählt, dass ihre neue Freundin Kornelia um halb drei zu uns kommen will. Wie sieht es mit Gloria aus?" Bevor Franziska antworten konnte, klingelte das Telefon. Neugierig stand die Mutter auf und sah sich die Nummer an. 
"403 78705? Diese Nummer kenne ich nicht", gestand sie. 
"Natürlich kennst du sie nicht. Das ist ja auch Gloria." Überglücklich lief Franziska zu ihrer Mutter. 
"Wenn man vom Teufel spricht", meinte diese. Gespannt reichte sie Franziska den Hörer. 
Nach einer Weile legte Franziska auf. 
"Um 8:30 möchte sie zu uns kommen, um hier zu übernachten!", rief sie. 
"Das ist ja toll! Wir freuen uns wirklich für dich", lachte der Vater. "Aber zuerst musst du dein Zimmer aufräumen." 
"Klar, mach ich", reif Franziska ihnen zu, und verschwand in ihrem Zimmer. 

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