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Ver­um Tenebris 1 - Part 4

Kapitel 3:

Keuchend stand ihr das Ungetüm gegenüber. Vor Schrecken und nackter Angst konnte Hope sich keinen Zentimeter bewegen. Der modrige Geruch stieg ihr in die Nase und ihr wurde übel. Es stank nach toter Maus - oder so. Sie hatte es einmal gerochen als ihre Mutter eine tote Maus im Garten gefunden hatte.

"Aber warte!", dachte sie, als ihr Geist sich schlagartig klärte. Sie hatte es schon gestern gerochen. Am Fenster, doch weiter dachte sie nicht, denn der Wolf knurrte und sprang vor. Doch kurz vor dem Licht, das von den Bäumen abgeschirmt wurde, blieb er stehen. Er fauchte wütend, und grub die Krallen in die Erde vor ihm. Er schritt ein paar Meter nach rechts, doch vor dem Licht wich er zurück. Langsam richtete Hope sich auf und nahm ihre Tasche an sich.

Sie dachte nur daran, wegzurennen, sodass sie den kleinen, schwarzen Kater nicht bemerkte, der von einem der Bäume sprang. Er landete auf dem Rücken des Riesen und grub seine Zähne in den Nacken des Monsters. Hope erstarrte. Todesmutig kämpfte der Kater und Hope vermutete, dass er nichts gegen das große Tier tun konnte. Da hieb der Wolf mit seiner riesigen Tatze um den Kater zu erwischen.

Die Pranke grub sich in das Fell  und ein großer Riss teilte sein Fell. Die Augen des Katers  leuchteten in strahlendem Orange-gelb, als er erneut zuschlug und dem Wolf einen großen riss im Oberschenkel zufügte. Aus dieser Verletzung, sickerte kein Blut. Er leuchtete golden und der Wolf jaulte erschrocken auf. Das leuchten breitete sich aus und er zerfiel zu goldenem Staub. Daraus flatterte ein einziger leuchtend gelber Schmetterling. 

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Tolle Geschichte ☺️
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Spannend! 🙂 LG Dragnia