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Ostern - das älteste christliche Fest

Die Bedeutung der Karwoche 

Die Karwoche beginnt am Palmsonntag. Das ist der Sonntag vor Ostersonntag. Von Palmsonntag bis Mittwoch wird daran erinnert, wie Jesus in die Stadt Jerusalem gekommen ist. Darauf folgt der Gründonnerstag, der an das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen zwölf Jüngern gedenkt. Karfreitag ist der Tag von Jesus’ Kreuzigung und Tod. Karsamstag gilt als der Tag der Grabesruhe und zur Vorbereitung für die Auferstehung. In der Osternacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag endet die Grabesruhe. Die Auferstehung von Jesus wird als Höhepunkt von Ostern am Ostersonntag gefeiert. Diese Feier schließt den Ostermontag mit ein.

Fastenzeit vor Ostern 

Vor der Osterzeit fasten viele Christen und Christinnen. Es wird gefastet, um an Jesus eigenes Fasten in der Wüste zu erinnern. Die Fastenzeit ist 40 Tage lang und geht vom Aschermittwoch bis Karsamstag. Sonntage werden als kleine Auferstehungstage gesehen und werden deswegen nicht mitgezählt. Heutzutage wird sehr unterschiedlich gefastet. Zum Beispiel verzichten manche auf Süßigkeiten, Alkohol, Fleisch oder Soziale Medien

Osterfeiertage in Deutschland 

Im Christentum galten die Karwoche und die gesamte Fastenzeit als “geschlossene” Zeit. Das heißt, es durften zum Beispiel keine öffentlichen Feste oder kirchliche Hochzeiten gefeiert werden. Heute sind die Feiertage in den deutschen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Karfreitag und Ostermontag sind beides gesetzliche Feiertage in ganz Deutschland. Also, dass Kinder nicht in die Schule und viele Erwachsene nicht arbeiten gehen. Die Osterferien sind zwischen einer und drei Wochen lang. Hamburg hat zum Beispiel im März Frühjahrsferien und deswegen nur von Karfreitag bis Ostermontag keine Schule.  

Ostern wird am Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond gefeiert und fällt deswegen immer unterschiedlich in die Zeit vom 22. März bis zum 25. April. Dieses Jahr ist Karfreitag am 3. April. Ostersonntag ist am 5. April und Ostermontag am 6. April. 

Regionale Bräuche und Traditionen 

Heute gibt es viele verschiedene christliche und nichtchristliche Bräuche an Ostern. Zum Beispiel sind Eier und Hasen weitverbreitete Ostersymbole. Sie stehen für Fruchtbarkeit, Wiedergeburt und neues Leben. Der Brauch vom Osterlamm kommt vom jüdischen Pessachfest. Dabei wird ein Lamm geopfert, um Gott zu ehren. Jesus hat als Jude das Pessachfest selbst auch gefeiert. 

Schon gewusst?

Die Zahl 40 ist in der Bibel ein wichtiges Symbol: zum Beispiel fastete Jesus 40 Tage und das Volk Israels wanderte 40 Jahre durch die Wüste. Deswegen steht die Zahl auch für Neubeginn und Wendung im Leben. 

Welche Traditionen kennst du oder feierst du? 

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