Medien

YouTube, Ins­ta­gram und Tik­Tok – Al­les, was ich wis­sen muss

YouTube – Videos ohne Ende

Youtube ist die wohl beliebteste und bekannteste Webseite und App, die Kinder nutzen. Die Videoplattform bietet auch eine Menge Unterhaltung. Auf YouTube findet man viel: Von Musikvideos über Erklärfilme und kurzen Clips ist alles dabei. Es kann super sein als Hausaufgabenhilfe und ist toll zum Chillen. YouTube wird nie langweilig, das liegt vielleicht daran, dass weltweit jede Minute ca. 100 Stunden Videomaterial hochgeladen werden. Das sind 1,2 Millionen Stunden am Tag!

YouTube-Influencer werden von vielen Kindern als Stars angesehen. Der Name Influencer kommt vom englischen Wort to influece und das bedeutet beeinflussen. Damit ist gemeint, dass vor allem Kinder und Jugendliche Wert auf die Meinung der YouTuber legen. Sie machen Werbung für Produkte, indem sie diese im Video zeigen. Manche testen auch Produkte im Video. Eine andere Art von Werbung sind die Werbeclips vor und manchmal auch im Video. Somit können YouTuber Geld verdienen.

Was viele nicht wissen: Die meisten bekannten YouTuber werden vermarktet und haben oftmals wenig Privatleben. Was nach viel Spaß aussieht, ist oft eine Menge Arbeit. Sie arbeiten viel und müssen ständig ihre Kommentare von Fans unter dem Video beantworten.

YouTube zu schauen ist natürlich in jedem Alter erlaubt. Viele Kinder träumen davon, einen eigenen YouTube-Kanal zu haben und damit bekannt zu werden. Das ist jedoch erst ab 18 Jahren erlaubt.

Instagram – Meine Fotos, deine Fotos

Instagram ist eine App, die man sich kostenlos auf das Handy laden kann. In der Community kann man Fotos und Videos mit vielen verschiedenen Filtern bearbeiten und teilen. Mit dem # (Hashtag) können die Nutzer ihre Fotos bestimmten Themen zuordnen. Was viele nicht wissen: Die App ist erst ab 13 Jahren erlaubt. Wer auf Instagram seine eigenen Fotos postet, weiß nie, wo diese Fotos wieder auftauchen: Jeder andere kann sie speichern und woanders hochladen oder teilen. Darüber hat man dann keine Kontrolle mehr, deshalb gibt es diese Alterseinschränkung.

Viele Stars nutzen Instagram, um Werbung für Produkte zu machen. Mittlerweile gibt es strengere Regeln, damit die Werbung erkennbar ist. Doch manchmal ist es nicht so eindeutig: Ist es Werbung, die neuen Markenschuhe zu posten oder nicht? Influencer müssen Werbung immer kennzeichnen. Das gilt übrigens überall im Internet.

TikTok – I can dance!

TikTok ist eine beliebte App, mit der sich leicht kleine 15-Sekündige Musikclips machen lassen. Mit einem Playback können die User ihre Stars nachstellen und ihr selbst erstelltes Video in der App teilen. Mit vielen Filtern lassen sich die Clips noch verfremden. Auch an der Geschwindigkeit des Videos kann man drehen und dieses schneller oder langsamer abspielen lassen. Mit ein paar Tricks lassen sich auf TikTok also kreative und witzige Videos machen. Die App hieß früher Musical.ly und wurde Anfang 2018 weltweit am häufigsten heruntergeladen.

Wichtig zu wissen: TikTok ist erst ab 13 Jahren erlaubt. Das voreingestellte Profil ist auf „öffentlich“ eingestellt, wenn man sich anmeldet. Um die Privatsphäre zu gewährleisten sollten Kinder und Jugendliche private Einstellung vornehmen.

Unsere Tipps

Sich im Internet kreativ ausprobieren, ist eine tolle Sache. Doch du solltest Angebote für Kinder nutzen, denn dort kannst du dich in einem geschützten Raum ausprobieren, frei von Mobbing und Inhalten, die nicht jugendfrei sind. 

Hier auf kindersache.de kannst du deine eigenen Videos hochladen. Die Redaktion passt auf, dass es keine Verstöße gegen Rechte gibt. Alle Videos und Kommentare werden angeschaut, bevor sie freigeschaltet werden.

Ein Fotocommunity für Kinder ist der www.knipsclub.de. Hier kannst du deine eigenen Fotos hochladen und die Fotos anderer kommentieren.

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Eure Kommentare

Danke! das war eine große Hilfe!
Meine Freundin sagt auch dauernd in der Schule, dass sie jetzt Lust hat auf ihrem Handy zu spielen. Ich habe noch kein Handy, deshalb fühle ich mich manchmal ausgeschlossen, wenn meine Freundinnen ihre Adressen austauschen, oder zusammen irgendein Spiel spielen. Meine Mutter hat nur ein kleines Tastenhandy. Sie sagt, das man in meinem Alter lieber noch kein Handy haben sollte, mindestens mit 14. Trotzdem fühle ich mich ausgeschlossen. Meine Mutter hat gesagt, wenn alle meine Freunde zum zum 10. Geburtstag ein Handy kriegen, dann bekomme ich vielleicht auch eins. Mein Geburtstag ist aber erst in 3 Monaten. Solange machen meine Freundinnen das ja immernoch. Könnt ihr mir irgendwie helfen? LG MrsDoglove

Hallo! Das ist wirklich eine blöde Situation für dich. Es ist verständlich, dass du dich ausgeschlossen fühlst. Rede am besten mit deinen Freundinnen und erkläre ihnen wie du dich fühlst. Wenn ihr in der Pause zusammensteht sollten sie ihr Handy mal in der Tasche lassen. Es ist doch viel lustiger sich bei einem Spiel zu bewegen oder miteinander zu Quatschen. Sicher können sie mal am Handy sein, aber dann wäre es nett von ihnen dich auch mal damit spielen zu lassen. Schlage deinen Freundinnen andere Beschäftigungen vor und mache deutlich wie du dich fühlst! Gemeinsam findet ihr sicher eine Lösung. Viele Grüße, dein ks-Team.

Meine Freundin hat TikTok auf ihrem Handy. Dann will sie sich immer die neusten anschauen. Das nervt manchmal echt!
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