Kinderkommission fordert mehr Schutz für Kinder auf Social Media
Stellungnahme der Kinderkommission: “Kinder sind keine Klicks”
Die Kinderkommission (KiKo) ist eine Arbeitsgruppe des Deutschen Bundestags. Sie hat eine Stellungnahme zum Thema “Family-Influencer” veröffentlicht. In den Sozialen Medien gibt es Profile, auf denen Kinder regelmäßig gezeigt werden. Diese Accounts werden meistens von Elternteilen betrieben, mit dem Ziel, Geld durch Klicks und Werbungen einzubringen. Die KiKo fordert, dass Kinder mehr geschützt werden sollen. Die Bundesregierung soll dafür neue Gesetze entwerfen und die alten besser umsetzen. Dabei sollen auch Kinder und Jugendliche beteiligt werden.
Kinder in den Sozialen Medien – Was macht das mit ihnen?
Die KiKo kritisiert, dass Kinder häufig in privaten Momenten gefilmt werden. Dazu zählt, wenn Kinder wenig Kleidung anhaben, ihre Krankheiten besprochen werden oder sie emotionale Momente erleben. Generell soll nicht das ganze Leben eines Kindes online zu finden sein. Das verstößt gegen das Recht auf Privatsphäre der Kinder. Diese Bilder und Videos können die Entwicklung von Kindern negativ beeinflussen. Auch können Videos und Bilder im Internet für falsche Zwecke benutzt werden.
Bei einigen der Family-Influencer-Profile wurde bewertet, dass dies als Kinderarbeit gilt. Anders als beim Schauspielern gibt es bei Videos im Internet keine gesetzlichen Arbeitsregeln für Kinder. Denn auch das Erstellen von Videos für Sozialen Medien nimmt viel Zeit in Anspruch.
Was hältst du von Family-Influencern?
Heute ist der 30. Geburtstag von Pokemon. Das ist viel wichtiger, wieso habt ihr nicht darüber geschrieben? 😡