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Neu­es Ur­he­ber­recht be­schlos­sen

Die Urheberrechtsreform

Vergangene Woche hatte bereits das Europaparlament für die Erneuerung des 20 Jahre alten Urheberrechtgesetzes gestimmt. Nun waren die EU-Staaten an der Reihe. Ziel war es, das Gesetz an das digitale Zeitalter anzupassen. Letztendlich war das „Ja“ der deutschen Bundesregierung die entscheidende Stimme für die Durchsetzung der Reform. Damit ist das neue Urheberrecht eine beschlossene Sache. Die EU-Länder haben jetzt 2 Jahre Zeit das neue Gesetz in ihrem Land umzusetzen.

Artikel 13

In den letzten Monaten gab es vor allem in Deutschland heftige Proteste und Demonstrationen gegen das neue Urheberrecht. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der Artikel 13. Dieser besagt, dass große Plattformen wie YouTube oder Facebook von nun an selber für illegale oder geklaute Inhalte ihrer Nutzer haften müssen. Deshalb haben viele Internetnutzer Angst, dass es bald sogenannte Upload-Filter geben wird. Diese würden jeden einzelnen Inhalt vor dem Hochladen überprüfen und mit schon bestehenden Werken abgleichen. So kann es zum Beispiel sein, dass auch legale Inhalte wie Parodien oder Reaktionsvideos gelöscht werden. Viele finden, dass es sich hierbei um Zensur handelt. Das ist die Kontrolle und das Veröffentlichungsverbot von Informationen durch den Staat. Kritiker finden, dass die Rede- und Meinungsfreiheit der Bürger verletzt wird. Die Politiker haben nun aber bekannt gegeben, dass sie möglichst versuchen werden eine andere Regelung für die Upload-Filter zu finden.

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