Eure Geschichten

Schat­ten über Aman­ty: Ka­pi­tel 6

Das Problem mit dem Gedankenlesen 

Diese Woche soll ich Gedankenlesen lernen. Leider ist das nicht so einfach. Ich muss mich ganz genau auf die Person, dessen Gedanken ich lesen möchte, konzentrieren. Habe ich das geschafft, sehe ich nur ein Wirrwarr aus vielen Ausschnitten. Momentan weiß ich noch nicht, wie ich das richtige finden kann.

Manchmal schaffe ich es, in einen herein zu schauen, aber finde nicht den richtigen Gedanken - dann sehe ich nur Gefühle. Diesen muss man auch noch finden! Es ist viel zu schwer für mich. Man muss genau wissen, was man wissen möchte, dieser Gedanke wird dann gefunden. Bei mir klappt es aber nicht.

Eine Woche später...

Tamani und ich gehen durch Amanty spazieren und sie sagt plötzlich: "Probiere mal meine Gedanken zu lesen." Nun gut, ich probiere es... Ich kann viele Ausschnitte sehen...Ah hier ist etwas... "Danke für alles! Du bist meine beste Freundin", sehe ich vor mir und sage es laut. Mir bleibt der Mund offen stehen.

1. Ich kann Gedanken lesen! das erste mal hat es geklappt.

2. Ich hatte bis jetzt nur eine einzige Freundin. Tamara war bis jetzt meine einzige Freundin. Das Tamani, eine Prinzessin, nun meine beste Freundin ist, ich kann es nicht glauben.

Bei dem Gedanken an Tamara werde ich traurig. Es ist schon die dritte Woche, dass ich weg bin und das einzige letzte Wort, das Tamara und ich gewechselt haben, war: "Was zum Teufel machst du denn hier" oder so ähnlich. Nun gut, ich werde ja nicht für immer bleiben, obwohl ich hier das erste mal in meinem Leben richtig viele Freunde gefunden habe. 

Tamani und ich gehen lächelnd zum Fluss, meinem Lieblingsplatz. Dort sagt Tamani: "Soll ich dir noch etwas beibringen, was dir bei deiner Mission behilflich sein könnte?" Ich möchte unbedingt und so beginnt Tamani mit einer Lektion: "Du kannst ja ein Gewitter heraufbeschwören. Jetzt probiere es mal nur mit Blitzen. Diesen Blitz lenkst du dann auf diesen Stein. Natürlich kannst du es auch zur Notabwehr benutzen. Nur möchte ich lieber keinen Elektroschock abbekommen. Sie können sehr unangenehm werden." Ich teste es und es klappt. Es funktioniert. Ich habe dem Stein einen Elektroschock gegeben.

Wir merken gar nicht, wie die Zeit vergeht und plötzlich ist es dunkel. Stockdunkel. Mithilfe des Feuers finden wir den Weg zurück und fallen todmüde ins Bett.

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Eure Kommentare

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Soooooooooooooooooooooooo Cool!!!
Ja, genau! Es geht aber noch weiter. Du hattest ja sehr viele gute Ideen!
Du hast meine Idee benutzt, oder?😉