Detektive an der Arbeit #8
Gefangen!
„Aua! Lassen sie mich los! Das hier ist nicht mehr der Nationalpark!“ Franziska boxte dem braunhaarigen ins Gesicht. Auch Gloria versuchte sich zu befreien, aber ihr neuer Leibwächter war einfach zu dick.
„Interessiert keine Bohne“, meinte der dritte, und schaute Franziska streng an. Wenn Blicke nur töten könnten…
„Das bedeutet aber, dass wir nicht mehr in der Nähe von zu Hause sind“, mischte Gloria sich ein.
„Immer noch unwichtig. Außerdem sind Kinder wie Vögel im Nest. Hauptsache sie haben eins.“ Plötzlich holte der Mann der Franziska hatte aus, und warf sie in eine Höhle aus Sand, Baumwurzeln und Erde. Franziska blieb bewusstlos liegen.
„Was habt ihr mit meiner Freundin gemacht?“, fragte Gloria und verpasste dem Dicken einen so heftigen Tritt, dass dieser sich vor Schmerz an den Bauch fasste. Gloria nutzte die Gelegenheit und verschwand in Franziskas Höhle.
„Franziska“, flüsterte sie und beugte sich über ihre Freundin.
Franziska schlug die Augen auf.
„Was?“ Sie drehte sich und rappelte sich auf. Doch bevor die beiden aus der Höhle entwischen könnten, kam der braunhaarige und fesselte erst Gloria, dann Franziska, und schließlich lagen beide gefesselt am Boden.
„Hier könnt ihr bleiben bis wir ein richtiges Versteck haben!“, rief der Dicke.
Darauf hin meinte ein anderer: „Ach sei doch nicht so hart mit ihnen. Natürlich bringen wir ihnen Essen, oder Andrew?“
„Andrew…“, flüsterte Franziska geheimnisvoll. Auch Gloria schien den Namen gehört zu haben und versuchte sich zu ihrer Freundin zu drehen.
„Bestimmt ist das sein Nachname.“
Das Verschwinden der Mädchen blieb natürlich nicht unentdeckt. Franziskas, aber auch Glorias Mutter machte sich schreckliche Sorgen. Also beschloss Glorias Mutter, Franziskas Familie an zu rufen.
„Hallo, hier ist Xenia Anderson, wer sind sie?“, nahm Franziskas Mutter ab.
„Hier ist Clarin McBrowien. Meine Tochter ist vor drei Stunden zu euch gekommen. Gloria, sie wissen schon…Und, eigentlich hätte sie vor 20 Minuten wieder zurück kommen sollen. Ich mache mir einfach Sorgen!“
Xenia nickte, aber das konnte Clarin natürlich nicht sehen.
„Das wird wohl daran liegen, dass Franzi und Gloria noch nicht von ihrem Spaziergang im Nationalpark zurück sind. Aber meine Tochter verspätet sich nie! Wir werden jetzt auch einen Polizisten darüber informieren. Sie werden die beiden schon finden.“ Und mit diesen Worten legte Xenia besorgt auf.
Aussage bei der Polizei
„Hallo. Ich bin Peter Anderson. Meine Tochter und ihre Freundin sind weg. Wahrscheinlich im Great Maontain Nationalpark, und…“, fing Franziskas Vater an mit Kommissar Tom zu reden, aber der Polizist unterbrach ihn. „Jetzt mal nicht so schnell. Also, wo waren die beiden als Sie sie das letzte Mal gesehen haben?“, fragte er und zückte ein Notizbuch und einen Bleistift, um alles genau auf zu schreiben.
„Marta, könntest du einen Moment lang leise sein?“, rief er seiner Tochter zu, die auf einem Stuhl der Polizeiwache saß, Musik hörte, und dabei die Melodie mit summte. Als sie die Stimme ihres Vaters vernahm, stöpselte sie sich die Kopfhörer aus den Ohren und legte sie auf einen Tisch. Dann lauschte sie den Aussagen von Peter.
„Also, zuletzt gesehen habe ich sie als wir Mittag gegessen haben und ihre Freundin Gloria anrief, um kurz danach zu uns zu kommen.“
Kommissar Tom nickte. „Wie alt sind die zwei? Und zu welcher Uhrzeit ist Gloria gekommen?“
Mit einem Räuspern meinte Peter: „Sie wollte um 8:30 kommen, um dann bei uns zu übernachten. Meine Tochter ist 13, und ihre Freundin wahrscheinlich auch. Auf jeden Fall so zwischen 12 und 14 Jahren. Aber wir sind erst vor ein paar Tagen hier her gezogen und Franziska kennt sich noch nicht so gut aus! Vor allem mache ich mir Sorgen, dass die zwei aus dem National Park raus sind.“ Peter kratzte sich am Bart und schaute dem Polizisten tief in die Augen. Dieser schrieb eifrig in sein Notizbuch. Und auch Marta kramte ein pinkes Heft aus der Tasche, um von Franziskas Vater ein Protokoll zu nehmen.
„Was passierte dann?“, wollte sie neugierig wissen.
Kommissar Tom drehte sich zu ihr um. Mit einem strengen Blick sah er Marta an.
„Marta, das ist nichts für 12-jährige“, erklärte er und wandte sich wieder an Peter.
„Also…nach dem Mittagessen habe ich sie gebeten ihr Zimmer auf zu räumen. Und danach wollte sie sich von der Aussichtsplattform vor unserem Haus den National Park ansehen. Als kurz darauf Gloria kam, sind die beiden spazieren gegangen. Ich hoffe diese Aussagen reichen.“
Tom und Marta riefen gleichzeitig: „Wir werden einen Hubschrauber los schicken um nach beiden zu suchen.“ Dann lachten die zwei.
wann gehts weiter ?
Cool!
Toll!