Eure Geschichten

Die Hü­ter der Ele­men­te Ka­pi­tel 11

Aufbruchsstimmung bei Tara

Die Sonne strahlte Tara ins Gesicht, sie wachte, zum ich weiß nicht mehr wievieltem Mal in dieser Geschichte, auf. Es ging alles so schnell, plötzlich kam diese Frau mit ihren langen, teils gefärbten Haaren und schon mussten sie los. Naja, eigentlich sahen die Haare ganz schön aus, sie waren von Natur aus dunkelblond, aber sie waren an einigen Teilen grün und blau gefärbt. Es sah so aus, als verkörperte sie das Meer. Wahrscheinlich war auch sie nur ein oder zwei Jahre jünger als Nick. Warum dachte Tara eigentlich gerade darüber nach? Sie konnte es aber nicht wieder vergessen und war schon wieder bei dem Thema, dass sie den ganzen Abend gequält hatte. Woher kannte sie diese Stimme? Abrupt fiel es ihr ein, wie hatte sie so dumm sein können? Es war dieselbe Frauenstimme, die sie durch die Tür gehört hatte! Cleo musste sie deshalb ebenfalls bekannt vorgekommen sein. So ergab es einen Sinn! Cleo musste wahrscheinlich auch schon darauf gekommen sein.

Tara hüpfte aus ihrem Bett und zog sich, so schnell wie noch nie, an. Sie wollte endlich hier weg! Nicht, dass es ihr hier nicht gefallen hätte, aber sie konnte es mal wieder nicht erwarten. Ihre Freunde saßen schon unten am Frühstückstisch, als sie runterkletterte. Neben Nick saß auch noch Malina. Alle vier unterhielten sich. “Setzt dich doch zu uns!”, ertönte Cleos Stimme. Sie und Lio winkten ihr fröhlich zu. Ernsthaft?, dachte sich Tara. Erstens: Sie würden gleich an das andere Ende der Welt gelangen. Zweitens: Bei dieser Malina geht es nicht mit rechten Dingen zu und drittens: Sie darf sich doch wohl auch ohne Cleos Aufforderung an den Tisch setzten?!

Taras Laune war gerade auf null gesunken. Trotzdem setzte sie sich auf den Stuhl, den Nick gerade eben an den Tisch geschoben hatte, da sonst nicht mehr alle Platz gehabt hätten. “Nick”, fragte Lio, der das komischerweise für die richtige Gelegenheit hielt, “wie alt bist du eigentlich?” Das war jetzt wirklich die dümmste Frage, die er hätte stellen können, aber wenn er es will, kann er es doch auch ruhig. Nick antwortete: “Ich bin 20 Jahre alt, vor 10 Jahren musste ich aus der magischen Welt flüchten, da sie vom schwarzen Phönix eingenommen wurde, den Rest meiner Kindheit verbrachte ich in diesem Haus.” Lio war ziemlich verblüfft, er hätte Nick wohl älter geschätzt, da er aber schon das unpassende Timing seiner Frage bemerkt hatte, ließ er diesmal lieber den Mund zu.

Als hätte noch jemand danach gefragt, quasselte nun auch Malina los: “Ich bin ein Jahr jünger als Nick, ich flüchtete mit ihm zusammen und wir wurden gemeinsam hierhergebracht.” Tara fragte sich ernsthaft, ob das jetzt wirklich irgendjemanden interessierte, anscheinend wohl Cleo und Lio. Sie war irgendwie enttäuscht, sie und die beiden waren für sie etwas wie Geschwister. Mit Cleo war sie sowieso befreundet gewesen, aber die drei verband vor den Blitzen schon etwas. Sie wurden alle drei zusammen in einem Wald gefunden. Sie waren in einen Korb gelegt worden und bei ihnen lag ein Zettel:

An den der diesen Korb findet: Bringe diese Kinder irgendwo hin, wo sie gut leben können. Ihre Namen lauten: Lio, Cleo und Tara.

Den drei wurde damals im Heim alles darüber erzählt. Laut diesem Brief könnten die drei sogar wirklich Geschwister sein, dies bezweifelte Tara aber. Sie waren allesamt so verschieden: Cleo war so aufgebracht und hibbelig, Lio konnte sich immer Späße erlauben und sie war selber eher ruhig. Ansonsten bestand jedoch noch die Chance, dass sie Cleo und Cleo Tara hieß. Irgendwie glaubt sie auch, das ist Unsinn, sie heißt einfach Tara und Cleo, Cleo. So ist es und nichts kann das ändern!

Wieder zur jetzigen Zeit: Tara war einfach stinkwütend, ihre Freunde vergessen alles um sie herum und Tara ist die Einzige, die sich auch überhaupt vor dem, was auf sie zukommt, fürchtet. Jedenfalls schlang sie ein Brot runter und machte sich fertig. Sie will das alles nicht, aber ihr blieb wohl keine Wahl. Wohl oder übel stand sie kurz darauf vor der morschen Villa. “Wie kommen wir nach Hawaii?”, fragte Cleo nun voller Neugier. “Teleportation”, war das einzige Wort, dass Nick herausbrachte, “Wir müssen unsere Kräfte bündeln, wir halten uns alle an den Händen und ihr stellt euch vor, ihr würdet dort sein.” Alle gehorchten. Tara stellte sich die Landschaft aus ihrem Traum vor, Lio wahrscheinlich bröckelige Vulkane und Cleo das klare Meer. Da Nick und Malina schon einmal dort waren, stellten sie es sich wie in ihren Erinnerungen vor. Nach einiger Zeit bemerkten sie eine Art Energieball, der sich in dem Kreis gebildet hatte. Er wurde größer und verschlang die fünf Personen... 

Wie es weiter geht, erfahrt ihr bald in "Die Hüter der Elemente Kapitel 12".

Vg Fritte 😀🍟

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Eure Kommentare

Wow!
Wie jeder Teil super!
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ich kann die Fortsetzung kaum erwaten